19.02.2020 - 17:35 Uhr
VorbachOberpfalz

Dorfladen als "Türöffner"

„Die FWG war auch in manchmal rauhen Zeiten die bestimmende und gestaltende kommunalpolitische Kraft in der Gemeinde.“ Mit einem Leistungskatalog der vergangenen 24 Jahre wirbt der scheidende Bürgermeister Werner Roder um die Wählergunst.

von Robert DotzauerProfil

Bevor Bürgermeisterkandidat und Vorsitzender Manfred Plößner in der Wahlveranstaltung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) die Kernthemen des Kandidatenteams erläuterte, lobte Roder seinen Favoriten um Vorbachs kommunalen Chefposten. Beispielhaft verwies er dann auf die vielen Projekte der Grundversorgung: auf die Generalsanierung der Grundschule und der Turnhalle, den Straßen- und Wegebau, die Sanierung der Kindertagesstätte, den Dorfladen, das kommunale Mietwohngebäude und die "segensreiche" Dorferneuerung. Gleichzeitig sei die vormals überdurchschnittliche Verschuldung komplett abgebaut worden, stellte der Gemeindechef fest.

Im Dorfladen sah Roder einen entscheidenden Faktor im Dorferneuerungsverfahren: Das Projekt sei der Türöffner für weitere Fördermaßnahmen gewesen, erinnerte der Bürgermeister an insgesamt 2,2 Millionen Euro staatliche Fördermittel. Der „Türöffner Dorfladen“ werde sich künftig auch für die weiteren Projekte, zum Beispiel beim großen Verfahren in Oberbibrach, auszahlen. Roder warnte deshalb vor einem Schlechtreden des Dorfladens.

Das Betriebskostendefizit sei durch Entwicklungen entstanden, für die die Gemeinde nichts könne, merkte er an. Auch häufiger Personalwechsel habe dem Betrieb nicht gut getan. "Optimieren und verbessern", wie es jeder andere Betrieb auch mache, heißt deshalb die Devise des Gemeindechefs. Wichtig sei, dass die Bevölkerung zu „ihrem“ Dorfladen stehe. Dafür warb Roder auch beim FW-Bürgertreff.

Vorbach
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