Der Brandschutz in der Gemeinde Wackersdorf hat ein Alleinstellungsmerkmal bekommen: Bei der Einweihung der Feuerwache II im „Roter-Kreuz-Weg“ erinnerte Bürgermeister Thomas Falter an den "langen Weg der Planung und Umsetzung dieses besonderen Modells“.
Im Ernstfall bekommen die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wackersdorf, Altenschwand, Rauberweiherhaus und Alberndorf Unterstützung von Aktiven aus den Betrieben im Industriegebiet. 35 Kameraden aus verschiedenen Feuerwehren haben eine Doppelmitgliedschaft beantragt und sich bereit erklärt, gemeinsam mit den Aktiven der Ortsfeuerwehren auszurücken.
Sicherheit gestärkt
Bürgermeister Falter ist sich sicher: „Diese Konstellation wird ein Erfolgsmodell." Planung und Umsetzung seien in enger Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz und dem Landratsamt erfolgt. Die zusätzliche Feuerwache stärke die Sicherheit in den benachbarten Industrie- und Gewerbegebieten und damit des gesamten Wirtschaftsstandortes Wackersdorf, so der Bürgermeister.
Für den Regierungspräsidenten Axel Bartelt war die Einweihung der letzte offizielle Termin vor seiner Pensionierung. Er betonte: „Eine dauerhafte Lösung des Brandschutzes für das Wackersdorfer Industriegebiet war dringend vonnöten“. Bartelt würdigte den freiwilligen Einsatz der Feuerwehrleute zum Schutz der Bevölkerung. Für Landrat Thomas Ebeling war die personelle Besetzung der Feuerwache die entscheidende Frage. „Nachdem sie geklärt war, stand dem Projekt nichts mehr im Wege.“
Aktive als "Säulen der Wehr"
„Die Aktiven sind die Säulen der Wache“, bekräftigte Kommandant Jochen Sander. Er dankte jenen Kameraden, „die bereit sind, den Mehraufwand auf sich zu nehmen und an zwei Feuerwachen Dienst zu leisten“. Zusammen mit Kreisbrandrat Christian Demleitner würdigte der Kommandant die Verdienste von Bürgermeister Thomas Falter und überreichte ihm die bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille, eine Einsatzjacke mit der Aufschrift „Bürgermeister“ und einen Helm.
Fabian Biersack vom Planungsbüro „Preihsl und Schwan“ bedankte sich bei den beteiligten Stellen für die Zusammenarbeit. Pfarrer Christoph Melzl und Diakon Jürgen Weich erteilten der Feuerwache, die 2,2 Millionen Euro gekostet hat und mit drei Einsatzfahrzeugen und einem Boot bestückt ist, den kirchlichen Segen.















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