26.05.2021 - 14:16 Uhr
WaidhausOberpfalz

Grenzpolizei und Bundespolizei Waidhaus: Zahlreiche Verstöße über Pfingsten

Langweilig wurde der Grenzpolizei und der Bundespolizei auf der A6 am Pfingstwochenende nicht. Die Beamten stellten bei Kontrollen zahlreiche Verstöße fest.

Bundespolizei
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Die Grenzpolizeiinspektion Waidhaus war über das Pfingstwochenende gut beschäftigt und meldet zwischen Samstag, 22. Mai, und Sonntag, 24. Mai, fünf Fälle. Den Anfang machte am Freitag gegen 2.15 Uhr ein Mann, der auf der A6 in Richtung Tschechien unterwegs war. An seinem Fahrzeug waren niederländische Ausfuhrkennzeichen angebracht, für die er jedoch keine Dokumente hatte. Wie sich herausstellte, waren die Kennzeichen gefälscht. Somit hatte das Fahrzeug weder eine Zulassung noch einen Versicherungsschutz.

Nächster Kandidat war ein Mann, der bei der Kontrolle auf der A6 bei Pleystein am Sonntag einen rumänischen Führerschein vorzeigte. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte. Die Beamten stellten das Dokument sicher. Den Mann bekommt eine Anzeige. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine sofort zu bezahlende Sicherheitsleistung von 1400 Euro an.

Ebenfalls am Samstag stoppte die Bundespolizei einen Autofahrer auf der A6, bei dem sie drogentypische Auffälligkeiten feststellten. Es wurde ein Drogentest gemacht, der schließlich positiv ausfiel. Es folgte die Blutentnahme und der Mann bekam eine Anzeige. Die Fahrt musste seine Beifahrerin fortsetzen.

Den ersten Fall hatte die Bundespolizei am Sonntag gegen 10.30 Uhr, als sie einen Kleintransporter mit Anhänger kontrollierte. An dem Anhänger war ein belgisches Kennzeichen angebracht, das eigentlich zu einem Pkw gehört. Der Fahrer war außerdem nicht in Besitz des notwendigen Führerscheins, um das Gespann zu fahren. Ihn erwarten Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Sein Beifahrer, der Besitzer des Anhängers, bekam ebenfalls eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Der Anhänger musste abgestellt werden.

Zum Abschluss kontrollierte die Grenzpolizei ein Auto auf einem Parkplatz an der A6. Der Fahrer zeigte einen slowenischen Führerschein, der sich als Fälschung herausstellte. Ihn erwarten Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Das Auto gehört übrigens dem Beifahrer, der eine Anzeige wegen Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis bekam. Da beide keine gültige Fahrerlaubnis besitzen, musste das Auto stehen bleiben. Im weiteren Verlauf stellte sich außerdem heraus, dass die beiden Männer aus dem Kosovo gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen haben. Sie wurden an die Bundespolizei Waidhaus übergeben.

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