(fjo) Jusos und der AWO-Ortsverband fuhren mit einem voll besetzten Bus nach Kotzenbach in die Straußenfarm von Familie Franz. 42 Kinder und 18 Erwachsene wollten mehr über das Vohenstraußer Wappentier erfahren. Karin Franz führte die Gruppe souverän und humorvoll über das Gelände, zeigte die 30 Jungtiere, die vor neun Monaten geschlüpft waren und etliche Weibchen. Die Männchen, die sich durch roten Schnabel und Schienbein von den Weibchen unterscheiden, waren wegen der Brutzeit sehr aggressiv und sind getrennt gehalten.
Nach etlichen Anekdoten und vielen Informationen wussten alle Besucher, dass die größte Vogelart "den Kopf doch nicht in den Sand steckt", wie oft behauptet wird: "Er sucht lediglich nach Grashalmen am sandigen Boden." Im Familienbetrieb, den das Ehepaar Franz 2001 gegründet hat, helfen alle mit. Die wirklich gefährlichen Aktionen, wie zum Beispiel Eier aus dem Gehege zu holen, die sowohl die Männchen als auch die Weibchen bewachen, muss allerdings der Ehemann übernehmen, so augenzwinkernd die Chefin. Im Anschluss stärkten sich die Teilnehmer bei selbst gebackenen Torten und Kuchen, bevor zwei große Straußeneier geöffnet und live gebraten wurden. Der ganze Inhalt der großen Pfanne wurde mit Begeisterung verspeist. In ein Straußenei passen immerhin 20 bis 25 Hühnereier, um einmal die Größe zu veranschaulichen. Staunend beobachteten die Kinder auch, wie das Ei mit einem Dremel geöffnet wurde. Nebenbei konnte die Gruppe Strauss-Salami und "Polnische" aus Straußenfleisch probieren. Beim Abschied erinnerte Juso-Chef Rudi Grundler junior noch an die Fahrt des Ferienprogramms nach Pilsen ins "Techmania" am Samstag, 1. September.













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