26.11.2020 - 10:58 Uhr
WaidhausOberpfalz

Waidhaus: Erneuerung des Marktplatzes großes Ziel

Die Gemeinde hat im Ortskern einiges vor. Bürgermeister Markus Bauriedl stellt die Pläne in der jüngsten Sitzung des Marktrats vor.

Für das gemeindeeigene Anwesen Bienenweg 2 (rechts) hofft die Marktverwaltung auf ein förderfähiges Nutzungskonzept im Rahmen der Neugestaltung des gesamten Marktplatzes.
von Josef ForsterProfil

In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Stadtbau Amberg und Architekt Christian Schönberger aus Tännesberg soll sich am Marktplatz einiges tun. Bürgermeister Markus Bauriedl präsentierte die künftigen Ortskernprojekte. Den damit verbundenen Jahresantrag 2021 an die Regierung der Oberpfalz widmete sich das Gremium bereits jetzt, um keine Fristen zu versäumen.

740.000 Euro förderfähige Kosten

Beim Gesamtvolumen einigten sich die Räte auf 740.000 Euro förderfähige Kosten, gerechnet wird mit 40 Prozent Zuschuss. Enthalten sind Gelder für neue Fassaden, Sanierungsträger-Honorare und die Kostenschätzung für eine Generalsanierung des Gemeindeanwesens an der Hauptstraße 17. Ebenso Berücksichtigung fanden Beträge für das Architektenverfahren zu neuen Planungen für eine Umgestaltung des Marktplatzes mit Ausbau der angrenzenden Straßen. Darüber hinaus soll für das Gemeindeanwesen am Bienenweg ein Nutzungskonzept angepackt werden, ebenso ein Entwurf oder die Überarbeitung der Gestaltungsfibel für den Ortskern.

Hier lesen Sie einen weiteren Bericht über die Marktratssitzung

Waidhaus

In seinen weiteren Mitteilungen erwähnte der Rathauschef die Vergabe des im Marktrat beauftragten Energie-Entwicklungsplans an die Firma TP-Market in Nürnberg. Das RF-Ingeniuerbüro in Nabburg habe die Marktgemeinde mit der Aufstellung des Bebauungsplans für das neue Gewerbegebiet an der Johann-Schmidt-Straße betraut. Den Einbau neuer Frequenz-Umrichter in die Förderanlagen der Tiefbrunnen I, II, IV und V vergab der Marktrat im nichtöffentlichen Teil der Oktobersitzung an die Firma Schreier.

Verwahrhalle geplant

Ein Investor plant den Neubau einer Verwahrhalle an der Johann-Schmidt-Straße. Die Grenzpolizei könne die Halle nutzen, um Fahrzeuge zu durchsuchen und unbekannte Substanzen zu lagern. Die Erschließung des bislang unbebauten Grundstücks sei gesichert. „Es ist schön, dass unser Behördenstandort dadurch gesichert wird. Auch passt der Platz“, meinte Andreas Ringholz. Auch Zweiter Bürgermeister Josef Schmucker begrüßte das Projekt, „damit nicht mehr alles bis nach Wernberg gefahren werden muss“. Außerdem würden Arbeitsplätze erhalten. Bauriedl hielt nach der Beschlussfassung fest: „Das ist für den Standort der Grenzpolizei sicher nochmals ein Pluspunkt.“

Am östlichen Ortsende Richtung Grenzübergang plant ein Investor für die benachbarte Grenzpolizei an der Einmündung der Johann-Schmidt-Straße den Neubau einer Verwahrhalle.

Genauso einstimmig wie das Vorhaben für die Polizeiinspektion durchlief der Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage im Wiesenweg das Gremium, sowie das Baugesuch zum Anbringen eines Vordaches an eine bestehende Garage im Baugebiet Gänsbühl. In eine weitere Mitteilung packte Bürgermeister Bauriedl eine aktuelle Info aus der Nachbar- und Partnergemeinde Rozvadov. Mit Martin Abel gibt es dort einen neuen Bürgermeister. Bislang war dieser Stellvertreter. In einer weiteren Personalie informierte Bauriedl über eine Neubesetzung im Sekretariat des Rathauses. Nachdem sich die aktuelle Sekretärin in den Mutterschutz verabschiedete, übernahm mit Claudia Scotta-Enslein eine neue Kraft die befristet freie Stelle. Das einst mit Pleystein, Eslarn und Waldthurn angeschaffte Sinkkasten-Hebegerät stößt auf weiteres Interesse. Georgenberg sei nun nachträglich zu gleichen Konditionen mit eingestiegen. 611 Euro erhalte dadurch jede Gemeinde aus den damaligen Anschaffungskosten retour.

Martin Abel ist neuer Bürgermeister in der Waidhauser Partner- und Nachbargemeinde Rozvadov.

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