17.12.2019 - 10:40 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Türen im Advent öffnen

"Jeden Tag öffnet sich eine neue Tür", davon waren die Teilnehmer bei der adventlichen Feier für Senioren im Waldauer Pfarrheim sicher. Die Adventszeit ist die Zeit der Sehnsucht. Wir sollen offen für Gott werden.

An den vom katholischen Frauenbund festlich gedeckten Tischen ließen sich die Senioren gerne nieder.
von Elisabeth DobmayerProfil

Viele Senioren des Ortsteils nahmen die Einladung des katholischen Frauenbunds an und kamen zu einem adventlichen Nachmittag ins Pfarrheim. Liebevoll dekorierte Tische zauberten eine behagliche Atmosphäre. Für viele Senioren ist es eine einmalige Gelegenheit in der Vorweihnachtszeit mit anderen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

„Wir stehen in der Adventszeit und gehen Weihnachten entgegen. Kinder und vielleicht auch so mancher Erwachsener haben in dieser Zeit einen Adventskalender, um sich die Zeit des Wartens zu versüßen. Jeden Tag öffnet sich eine neue Tür. Ein schönes Bild für den Advent, denn es ist die Zeit der Sehnsucht, dass sich Türen im Leben auftun und offen werden, damit Gott ankommen kann“, leitete die Vorstandschaft im Erika Kiesl den meditativen Teil ein.

Hans Wiesent präsentierte mit dem Beamer viele verschiedene Türen, wie eine Holztür, Eingangstüren zu einem Zug, gläserne Schiebetüren in einem Kaufhaus oder Türen des Gefängnisses. „Wenn eine Tür nicht aufgeht können wir in große Not kommen“, versicherte Claudia Wiesent. Waltraud Kick erinnerte an die alte Kirchentür. „Wie oft habe ich sie aufgezogen, um in den Gottesdienst zu gehen oder um einfach eine kleine Weile in der Kirche Ruhe zu suchen.“ Marion Kick meinte dagegen, „wenn unsere Seele verriegelt ist und wir uns einschließen in Ärger, Stress, Streit oder Verbitterung, dann steht Gott vor verschlossenen Türen.“ Deshalb sollten wir unser Herz für Gott öffnen, um Gottes Nähe zu erfahren.

Kaplan Alexander Ertl spendete allen Teilnehmern den Segen. Danach lud die Frauengemeinschaft alle Gäste zu Kaffee, Glühwein, Punsch und süßem Gebäck ein. Später tischten die Frauen auch noch Herzhaftes und Deftiges auf. Für die Senioren verging der Nachmittag viel zu schnell.

An den vom katholischen Frauenbund festlich gedeckten Tischen ließen sich die Senioren gerne nieder.
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