14.09.2021 - 20:03 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Waldauer Friedhofkreuz umfassend restauriert

Beim Aufstellen des umfassend restaurierten Friedhofskreuzes auf dem Waldauer Friedhof dankte Kirchenpfleger Helmut Graf (rechts) den beiden tatkräftigen Helfern Franz Wiesent (links) und Erich Sauer (Mitte). Letzterer versuchte sich als "Künstler" und trug mit seiner Tochter Melanie die feinen Zeichnungen an der Christusfigur auf.
von Elisabeth DobmayerProfil

Die Wettereinflüsse haben dem Waldauer Friedhofkreuz sehr zugesetzt und in all den Jahren – letztmals wurde das Kreuz bei der Friedhofsanierung im Jahr 1992 restauriert – verlor es zunehmend an Schönheit. Aufgrund der zu erwartenden Kostenintensität nahm es Friedhofverwalter und Kirchenpfleger Helmut Graf mit seinen Mitstreitern Franz Wiesent und Erich Sauer selbst in die Hand, das große Kreuz zu erneuern und von Grund auf zu überarbeiten. Die Kirchenverwaltung stimmte zu und so machten sich die freiwilligen Helfer an den umfangreichen Auftrag. Per Traktor beförderte Franz Wiesent nach dem Abbau das Holzkreuz in seine Maschinenhalle nach Erpetshof. Erich Sauer schliff das Kreuz dort in vielen Arbeitsstunden ab, spachtelte die Schadstellen und trug eine Spezialfarbe auf. Bei den feinen Zeichnungen der Gesichts- und Wundmale der Christusfigur wurde der „Hobbykünstler“ von seiner Tochter Melanie unterstützt. Auch das Kupferdach wurde durch die Fachfirma Kunstschlosserei Betz erneuert und sogar verlängert, um zukünftig den Korpus besser vor Starkregen oder anderen Wettereinflüssen zu schützen. Seinen ganz besonderen Dank sprach Helmut Graf beim Aufstellen des Kreuzes der Kunstschlosserei aus, die kostenlos die Materialbearbeitung übernahm und das Kupferdach spendete. So blieben lediglich die Kosten der anderen Materialbesorgungen in Höhe von 800 Euro über und damit wurde die Restaurierung wesentlich günstiger als es durch eine Spezialfirma hätte erledigt werden können. Für den großen Einsatz der beiden unentgeltlichen Helfer dankte Graf ebenso. Die kostengünstige Lösung komme den Grabbesitzern auf dem kirchlichen Friedhof wieder durch die niedrig gehaltenen Grabgebühren zugute.

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