19.06.2020 - 13:48 Uhr
WaldershofOberpfalz

Ausbau in zwei Abschnitten

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Am Montag beginnt die Erneuerung der Straße zwischen Waldershof und Walbenreuth. Die Verantwortlichen klären bei einer Besprechung den Ablauf der Maßnahme.

Heribert Hasenfürter (rechts) und Markus Heimann (Zweiter von rechts) von der Landkreis-Straßenverwaltung informierten über die auszuführenden Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße TIR 17. Bei der "Bauanlaufbesprechung" waren weitere Mitarbeiter des Landratsamtes, der ausführenden Baufirma Rädlinger sowie Bürgermeisterin Margit Bayer (Zweite von links) und der geschäftsführende Beamte im Rathaus, Christoph Haberkorn, anwesend.
von Oswald ZintlProfil

Die Sanierung der Kreisstraße TIR 17 zwischen Waldershof und Walbenreuth geht am Montag, 22. Juni, in die Umsetzungsphase. Die Umleitungen führen über die Staatsstraße 2121 beim Kreisverkehr zwischen Marktredwitz und Waldershof weiter auf die Staatsstraße 2170 und bei der Abzweigung Poppenreuth wieder auf die Staatsstraße 2121. Zur „Bauanlaufbesprechung“ trafen sich jetzt die Verantwortlichen des Landratsamtes Tirschenreuth, der Stadt Waldershof und der ausführenden Baufirma. Dabei wurden auch die Lagerplätze für Material und Baumaschinen festgelegt.

Markus Heimann, stellvertretender Sachgebietsleiter der Kreisstraßenverwaltung, erläuterte die technischen Details: Der Ausbau der Kreisstraße geschieht in zwei Abschnitten auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern. Der erste Abschnitt beginnt am Ortsausgang Waldershof und endet bei der Brücke über den Steinbach. In diesem Bereich erhält die Straße einen neuen frostsicheren Voll-Aufbau von 70 Zentimetern. Im zweiten Abschnitt von der Brücke bis nach Walbenreuth wird die vorhandene Frostschutzschicht um 22 Zentimeter verstärkt, damit der frostsichere Aufbau von 70 Zentimetern erreicht wird. Bei beiden Abschnitten sind eine 14 Zentimeter starke Asphalttragschicht und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht eingerechnet. Bis auf den Alt-Asphalt werden alle ausgebauten Baustoffe vor Ort wieder verwendet. Die Regelbreite der Kreisstraße von 5,50 Meter wird beibehalten, so dass keine zusätzlichen Flächen versiegelt werden müssen. Die Kosten liegen bei rund 1,2 Millionen Euro.

Bis Ende September

In Walbenreuth und auf der Brücke wird die Deckschicht auf einer Länge von 400 Metern abgefräst und erneuert. Nach Beendigung der Straßenbauarbeiten werden noch Schutzplanken errichtet und Markierungen aufgebracht. Die Bauarbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein, sagte Markus Heimann. Er verwies darauf, dass die Maßnahme vom Freistaat Bayern gefördert wird. „Wir haben mit der bauausführenden Firma Rädlinger aus Cham nur gute Erfahrungen gemacht und sind überzeugt, dass die Bauzeit auf jeden Fall eingehalten wird“, erklärte Sachgebietsleiter Heribert Hasenfürter.

Wir sind überzeugt, dass die Bauzeit auf jeden Fall eingehalten wird.

Sachgebietsleiter Heribert Hasenfürter

Die Pressestelle des Landratsamtes Tirschenreuth erklärt zu unserem Bericht vom 14. Juni über die Bemühungen des früheren Zweiten Bürgermeisters Josef Daubenmerkl um die Sanierung: Der Zustand der Kreisstraßen werde regelmäßig überprüft und entsprechend der festgestellten Schäden eine Liste der durchzuführenden Unterhaltungs- und Ausbaumaßnahmen aufgestellt und fortgeschrieben. Bei der dabei zu erstellenden Rangfolge sei neben den ermittelten Schäden auch die vorhandene und zu erwartende Verkehrsstärke maßgebend. Ebenso sei auf die Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen und deren sparsame Durchführung zu achten.

Hier der Bericht vom 14. Juni

Waldershof

„Der Abschnitt von Waldershof nach Walbenreuth der Kreisstraße TIR 17 wies 2013 neben den vorhandenen Querrissen nur wenige die Substanz beeinträchtigende Schäden auf“, schreibt das Landratsamt. „Diese konnten im Zuge des Straßenunterhalts behoben werden. Aufgrund des Schadensbildes (Querrisse) wurde dieser Abschnitt vom Landkreis aber in die weitere Ausbauplanung ab dem Jahr 2017 aufgenommen. Ursprünglich war diese Maßnahme bereits für das Jahr 2019 vorgesehen, konnte aber im damaligen Kontingent aufgrund der Antragsflut bei der Regierung der Oberpfalz nicht berücksichtigt werden.“

Die in Walbenreuth wohnende Bürgermeisterin Margit Bayer wünscht sich einen termingerechten Abschluss der Sanierungsarbeiten. An die Adresse der Anwohner appelliert das Stadtoberhaupt: „Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass es während der Bauzeit zu Lärmbelästigungen kommen kann.“

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