03.03.2020 - 13:52 Uhr
WaldershofOberpfalz

Miteinander das Beste für Waldershof

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Über Parteigrenzen hinweg gut zusammenarbeiten und dringende Vorhaben beherzt angehen. Da sind sich die Waldershofer Bürgermeisterkandidatinnen Margit Bayer und Michaela Härtl einig. Doch in den Schwerpunkten gibt es auch Unterschiede.

Margit Bayer (CSU).
von Externer BeitragProfil

Klar ist: Auch in den nächsten sechs Jahren sitzt eine Frau im Chefsessel des Waldershofer Rathauses. Bei einer Fülle von Wahlkampfveranstaltungen und Terminen in der Stadt und den Ortsteilen formulierten die Bürgermeisterkandidatinnen Margit Bayer (CSU) und Michaela Härtl (Freie Wähler) ihre Ziele. Was für sie Vorrang hat, fassen sie in diesem Beitrag für die Leser von Oberpfalz-Medien zusammen.

Margit Bayer (CSU):

Ganz oben auf der Agenda stehen bei Margit Bayer (39 Jahre) der bedarfsgerechte Ausbau der Kindergarten- und Krippenbetreuung in der Stadt und den Ortsteilen, die Sanierung der Jobst-vom-Brandt-Schule sowie Straßensanierungen und Wohnungsbau. "Das Großprojekt Innenstadtbelebung muss endlich in Angriff genommen werden." Nach dem Beispiel umliegender höchst erfolgreicher Kommunen soll die Vielzahl an Projekten mit Weitblick, durchdacht und finanziell verantwortungsbewusst angegangen und die interkommunale Zusammenarbeit deutlich ausgebaut werden, so Bayer.

„Ökologie und Ökonomie in einen gesellschaftlich bereichernden Einklang zu bringen, liegt mir ganz besonders am Herzen. Im Bereich Umwelt- und Naturschutz muss die Kommune als leuchtendes Beispiel vorangehen. Zugleich brauchen wir die bestmögliche Zusammenarbeit mit Unternehmen, Handwerk und Landwirtschaft“, schreibt Margit Bayer.

Über allem stehe das Streben nach einem neuen Wir-Gefühl in Waldershof. Es gelte, über Parteigrenzen hinweg zu denken, Ehrenamt und Vereine zu fördern, vor allem in der Jugendarbeit, und mit viel Power, einem starken politischen Netzwerk, respektvoller Kommunikation und "viel Liebe zu unserem schönen Waldershof" eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Margit Bayer betont: „Ich stehe für Zukunft. Ich stehe für Lösungen. Ich stehe fürs Machen.“

Michaela Härtl (Freie Wähler).

Michaela Härtl (Freie Wähler):

„Ich werde mich mit meiner politischen Erfahrung, mit Mut und mit Herz für die Menschen in Waldershof einsetzen und dabei meine ganze Kraft und Energie aufwenden“, verspricht Michaela Härtl. Die FW-Stadträtin und Fraktionssprecherin nennt ein gutes Miteinander besonders wichtig. Dies beziehe sich auf die gemeinsame Arbeit im Stadtrat, die Unterstützung der Vereine und Feuerwehren, das Verhältnis zwischen Ortsteilen und Stadtkern, aber auch auf die interkommunale Zusammenarbeit.

Panaschieren und kumulieren: Erklärvideo zur Kommunalwahl

„Unsere Kinder liegen mir besonders am Herzen“, bekennt die 54-jährige Studienrätin im Grundschuldienst. "Deshalb will ich in Poppenreuth einen neuen Kindergarten bauen lassen und die Sanierung der Grundschule angehen." In punkto Naturschutz wolle sie einen fairen Ausgleich zwischen Landwirten und Ökologie. Dazu die FW-Bürgermeisterkandidatin: „Die Schaffung von Kleinbiotopen auf Stadtflächen, Streuobstwiesen zur Ortsbegrenzung und Baumpflanzungen auf kleinen Flächen, mit denen die Landwirte nichts anfangen können, stellen Möglichkeiten einer gelungenen Zusammenarbeit dar.“

Bei der Innenstadtsanierung komme es darauf an, mit den Menschen zusammen die bestmöglichen Lösungen zu erarbeiten. "Straßen müssen abwechselnd im Ortskern und in den Ortsteilen saniert werden."

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