30.06.2021 - 17:32 Uhr
WaldershofOberpfalz

Waldershofer Markt für Durchgangsverkehr gesperrt

In Waldershof beginnen am Montag die Arbeiten zur Sanierung der Wasserleitung im Markt. Bis Ende des Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Sehr gut besucht war die Informationsveranstaltung zur Sanierung der Wasserleitung im Markt. Bürgermeisterin Margit Bayer (rechts) und Werner Rüth stellten sich den Fragen der Anwohner.
von Oswald ZintlProfil

Die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der Wasserversorgung im Markt in Waldershof beginnen nach einigen Verzögerungen verbindlich am kommenden Montag, 5. Juli. Dies teilte Bürgermeisterin Margit Bayer in einer Besprechung mit den Anliegern beim Alten Rathaus mit. Der Bereich vom Rathaus bis zur Ritter-von-Wagner-Straße wird in zwei Bauphasen umgesetzt. Die Kosten dafür liegen bei rund einer Million Euro.

Die erste Bauphase geht an der Einmündung der Walbenreuther Straße los und wird in 25-Meter-Schritten Richtung neues Rathaus realisiert. Der Markt wird für die Zeit der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr – Schwerlastverkehr und Pendler – komplett gesperrt. Die Umleitungen sind festgelegt. Die Baumaßnahme soll laut Bürgermeisterin Margit Bayer bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein, da anschließend die Fördersätze geringer werden.

Die Rathauschefin machte beim Treffen am Montagabend deutlich, dass es zu Beeinträchtigungen für die Gewerbetreibenden kommen könne. Jedoch sei die Stadt in Zusammenarbeit mit der bauausführenden Firma bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. So werde der Markt für die Anlieger und Kunden einspurig befahrbar sein, auch die Parkplätze sollen soweit möglich frei bleiben.

Bürgermeisterin Margit Bayer und Werner Rüth vom städtischen Bauamt hoben hervor, dass es sinnvoller gewesen wäre, die Bereiche Wasser und Kanal in einem Zug zu sanieren. Dies sei aber nicht machbar gewesen, da die Planungen für den Bereich Wasser bereits vor Jahren aufgenommen wurden. Allerdings wäre bei einer gemeinsamen Maßnahme eine längere Komplettsperrung im Markt unumgänglich gewesen.

Für Margit Bayer steht fest: „Wir haben im Bereich Wasser und Kanal einen Rieseninvestitionsstau, da in Zeiten klammer Haushalte notwendige Sanierungen immer wieder aufgeschoben werden mussten.“ So müssten auch Straßensanierungen durchgeführt werden, ohne dass die darunterliegende Infrastruktur verbessert werde. Werner Rüth versicherte den Anwohnern, dass sie mit allen Fragen und Problemen jederzeit vorstellig werden könnten. Rüth empfahl den Hausbesitzern, Bilder von ihren Anwesen – außen wie innen – zu machen, um eventuelle Schäden während der Bauphase dokumentieren zu können. Auch hier werde die Stadt sehr schnell reagieren.

Die Anregung, Leerrohre für zukünftige Internetleitungen mit zu verlegen, wurde mit aufgenommen. Die Information von Andreas Weiß, dass der Blitzschutz in den Gebäuden beim Wegfall von Metallrohren nicht mehr gewährleistet sei, war den meisten Besuchern bislang nicht bekannt. Bürgermeisterin Margit Bayer dankte Mario Rabenbauer und Gerhard Greger für die Vorbereitung des Treffens und lobte den sachlichen Meinungsaustausch mit den Anwohnern.

Ein Erfolg war die Premiere des Regionalmarkts in Waldershof

Waldershof
Service:

Die Umleitungsstrecken

Wenn die Sanierungsarbeiten am Montag, 5. Juli, beginnen, sind Umleitungen zu beachten.

  • Der überregionale Verkehr wird bereits ab Kulmain/Neusorg über Nagel und Tröstau auf die Bundesstraße 303 umgeleitet, weiter nach Marktredwitz (die Umleitung wird nicht über Schurbach geführt).
  • Auf der Staatsstraße 2177 Pullenreuth Richtung Waldershof wird ab der Abzweigung nach Pilgramsreuth Richtung Waldershof gesperrt.
  • Die Strecke von Poppenreuth Richtung Waldershof (über Walbenreuth) ist ebenfalls gesperrt. Es wird über die Fuchsmühler Straße umgeleitet.
  • Von Marktredwitz kommend ist die erste Sperrung an der Kreuzung Marktredwitzer Straße/Dr.-Zimmer-Straße („Aldi-Kreuzung“).
  • Vom Stadtpark Richtung Markt ist die Zufahrt zum Markt gesperrt; hier ist der Markt über den Stadelweg erreichbar.

„Wir haben im Bereich Wasser und Kanal einen Rieseninvestitionsstau, da in Zeiten klammer Haushalte notwendige Sanierungen immer wieder aufgeschoben werden mussten.“

Bürgermeisterin Margit Bayer

 

 

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