25.01.2021 - 10:29 Uhr
WaldershofOberpfalz

Weihnachtskugeln in Waldershof sorgen für „Lichtblicke“

Bei einer außergewöhnlichen Spendenaktion wurde das Jugendparlament der Stadt Waldershof von zahlreichen örtlichen Unternehmen mit 1200 Euro unterstützt. Nutznießer sind bedürftige Einwohner des Landkreises.

Im Sitzungssaal des Rathauses überreichte Jugendbürgermeister Christoph Kastner 1200 Euro an Claudia Grillmeier, die Schirmherrin der Aktion „Lichtblicke.“ Auch Bürgermeisterin Margit Bayer (rechts) freute sich über den Erfolg der Aktion.
von Oswald ZintlProfil

Ein toller Erfolg war die Spendenaktion des Jugendparlamentes zu Gunsten der Aktion „Lichtblicke“ in der Adventszeit. Die Jugendlichen hatten vor Weihnachten in Zusammenarbeit mit der Jobst-vom-Brandt-Schule, dem Kinderhaus St. Sebastian, dem Kindergarten Piccolino und dem Waldkindergarten Fuchsbau von den dort betreuten Kindern 300 Weihnachtskugeln bemalen lassen.

Insgesamt 295 fantasievoll gestaltete Unikate konnte Jugendbürgermeister Christoph Kastner vor dem Fest wieder einsammeln. Im Stadtpark wurden damit drei Weihnachtsbäume geschmückt. Die Mitstreiter im Jugendparlament sorgten so für ein weihnachtliches Ambiente und erhielten dafür viel Lob aus der Bürgerschaft.

In Verbindung mit dieser Weihnachtskugel-Aktion baten die Jung-Parlamentarier in einem Anschreiben an die örtlichen Unternehmen um eine Spende für Menschen in Not, die von der Aktion "Lichtblicke" im Landkreis Tirschenreuth koordiniert wird. Insgesamt kamen dabei 1200 Euro zusammen, die im Sitzungssaal des Rathauses jetzt an die Schirmherrin der Aktion „Lichtblicke“, Claudia Grillmeier, übergeben wurden. Die Ehefrau des Landrats lobte die Initiative der Jugendlichen, über den Tellerrand zu schauen und sich für bedürftige Menschen im Landkreis einzusetzen.

Jugendbürgermeister Christoph Kastner dankte an dieser Stelle allen Helfern für ihre Spendenbereitschaft. Bürgermeisterin Margit Bayer ergänzte: „Die Unterstützung durch die örtlichen Unternehmen verdient Respekt und Anerkennung. Vor allem in einer wirtschaftlich angespannten Situation.“

Und was passiert nun mit den Weihnachtskugeln? Die Jugendlichen haben sich überlegt, die Unikate über das Sozialkaufhaus Lukas in Marktredwitz nach Sarajewo zu schicken, um dort zur nächsten Weihnachtszeit einen großen Weihnachtsbaum zu schmücken. Bürgermeisterin Margit Bayer und Jugendbürgermeister Christoph Kastner hoffen zudem auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie, damit die Jugendlichen wieder ihre Ideen zur Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in der Kösseinestadt umsetzen können.

Oberpfalz-Medien unterstützen die Aktion "Lichtblicke" von Anfang an

Tirschenreuth

Kinder und Jugendliche stellten 300 Unikate für den Weihnachtsschmuck im Stadtpark her

Waldershof

 

 

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