04.11.2019 - 10:10 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Hundert Prozent für Bernd Sommer

Einen großartigen Vertrauensvorschuss für eine mögliche dritte Amtszeit: Bei der Nominierungsversammlung votierten die 44 Wahlberechtigten geschlossen für Bernd Sommer als CSU-Bewerber für den Chefsessel im Rathaus.

Bürgermeister Bernd Sommer (Mitte) will auch in den kommenden sechs Jahren das Steuerrad der Stadt fest in der Hand haben. Dazu gratulierten (von links) die Töchter Sophia und Emma, Landratskandidat Roland Grillmeier, Ehefrau Doris, FU-Vorsitzende Katja Bloßfeldt, JU-Vorsitzende Franziska Heindl, Markus Scharnagl, MdL Tobias Reiß und Wahlleiter Robert Treml.
von Konrad RosnerProfil

Zu Beginn der Ortshauptversammlung im Gasthof Sommer in Kondrau verwies CSU-Ortsvorsitzender Markus Scharnagl darauf, dass die Waldsassener CSU viele Themen bearbeite: Im Schnelldurchlauf schilderte Scharnagl Meilensteine der vergangenen Jahre: Unzählige Baumaßnahmen, die Konsolidierung des Haushalts, der Breitbandausbau und die Unterstützung der Feuerwehren.

"Soll das alles gewesen sein?", so Scharnagl und gab darauf gleich selbst die Antwort: "Nein!". Das Wahlprogramm der CSU sei keine Themensammlung sondern Arbeitsprogramm, das kontinuierlich fortgeschrieben und abgearbeitet werde. Die SPD hingegen, so Scharnagl, habe über weite Strecken der Legislatur glanzlos agiert und sei nur bei einem Thema in Wallung geraten, so Scharnagl, ohne die Verlegung der Bundesstraße konkret zu nennen.

Der Steuermann

Die CSU hingegen steuere die Zukunft. Neue Entwicklungen brächten neue Herausforderungen mit sich, etwa den Bau eines dritten Kindergartens. Auch die schmerzhafte Entwicklung des Krankenhauses stelle die CSU vor neue Herausforderungen. Es gelte nach vorne zu schauen, Chancen zu erkennen und zu ergreifen. Man sei immer wieder bestrebt, auf die tagtäglichen neuen Herausforderungen die richtigen Antworten zu finden, ganz nach dem Motto "Was zählt ist Waldsassen". Dies sei Auftrag und Verpflichtung.

"Es geht um Waldsassen und die Bürgerinnen und Bürger, die hier leben". Um dem gerecht zu werden, brauche Waldsassen eine treibende Kraft an der Spitze mit einer starken und entschlossenen Mannschaft, die mit hohem Tempo die Herausforderungen anpacke.

Waldsassen

Der Steuermann dafür sei einzig Bernd Sommer, der nur so vor anspruchsvollen Ideen sprudle, seine Ziele formuliere und umsetze.

100 anstehende Projekte

Bernd Sommer dankte "Laudator" Markus Scharnagl für die Lobesworte. Er, Sommer, habe noch viele Ideen. Diese gingen ihm nie aus, wenn er nur an die 100 anstehende Projekte denke. Er könne sich keinen besseren Beruf vorstellen, er sei hoch motiviert, auch in Zukunft in Waldsassen gestalten und positiv zu verändern. Seiner Familie dankte Bernd Sommer für den nötigen Rückhalt.

Sommer ging auf die vielen Projekte in den vergangenen Jahren ein. Interkommunale Zusammenarbeit sei wichtig, auch über Grenzen hinweg. Vernunft statt Aktionismus gelte im Hinblick auf die Umwelt und den Klimaschutz; dabei müssten aber stets die Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen. "Wichtig ist für mich zuhören zu können", so Sommer. "Ich will die Menschen mitnehmen. Das ist mein Anspruch."

Langanhaltender Applaus belohnte seine Rede. Der Beifall wurde dann noch länger und rhythmisch, als Wahlleiter Robert Treml das Ergebnis bekanntgab: Alle 44 Wahlberechtigten stimmten für Bernd Sommer. Als Geschenk erhielt Bernd Sommer von der CSU, der FU und der Jungen Union ein symbolträchtiges Steuerrad, seine Ehefrau Doris einen Blumenstrauß.

Mitterteichs Bürgermeister und Landratskandidat Roland Grillmeier betonte bei den "Waldsassener Freunden", dass er immer gerne bei ihnen sei. "Hier fühle ich mich wohl." Die CSU sei die starke Kraft in Waldsassen. Ihm, Grillmeier, imponiere vor allem auch ihr Slogan. In Waldsassen sei viel angeschoben worden, dies müsse auch auf Landkreisebene geschehen. Dafür wolle er sich als neuer Landrat einsetzen.

"Anpacken und Machen"

"Ich will gewinnen und mit unseren aktiven Bürgermeistern einiges bewegen." Im Krankenhausbereich, so war Grillmeier überzeugt, hätte man mit einem starken Landrat sicher einiges besser machen können. Zukünftig muss der Landkreis mit den Netzwerken, die er bieten könne, besser werden, ganz nach dem Motto "Anpacken und Machen".

Auch CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß gratulierte Bernd Sommer zu seinem Ergebnis bei der Nominierung. Waldsassen, so Reiß, sei etwas ganz Besonderes, auch mit seinen Beziehungen nach Eger. Waldsassen habe die Vergangenheit toll bewältigt, dank der Dynamik von Bürgermeister Bernd Sommer.

"Es macht Spaß, bei euch ein Rädchen sein zu dürfen", so Reiß, der auch auf die Stabilisierungshilfe einging. Waldsassen habe diesmal nichts erhalten. Aber er, Reiß, habe schon einen Termin bei Finanzminister Albert Füracker, wo er gemeinsam mit Bernd Sommer nachhaken werde. Reiß wies aber auch darauf hin, dass mittlerweile schon 138 Millionen Euro in die nördliche Oberpfalz geflossen seien.

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