25.11.2018 - 12:28 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Ein spannender Tag mit der Bibel

Mit „Jona – ein Prophet geht baden“ ist der zehnte ökumenische Kinderbibeltag überschrieben. 60 Mädchen und Jungen im Vorschul- und Grundschulalter erleben einen informativen und spannenden Tag.

Abschlussandacht in der Basilika mit Diakon Fritz Lieb und Pfarrvikar Pater John Gali.
von Autor KGGProfil

Im Mittelpunkt stand die biblische Erzählung vom Propheten Jona, der im achten Jahrhundert vor Christi Geburt lebte. Zur Eröffnung im großen Jugendheimsaal hießen die beiden evangelischen Organisatorinnen Annette Spreitzer – verkleidet als Fischerin – und Dagmar Selch – mit ihrer Handpuppe „Christine“ – auch im Namen ihrer beiden katholischen Mitorganisatorinnen Monika Mittereder und Gitte Sommer die 60 in Altersgruppen aufgeteilten Mädchen und Buben willkommen. Fischerin Annette freute sich, Pfarrvikar John Gali in Vertretung von Stadtpfarrer Thomas Vogl begrüßen zu können.

Nach dem gemeinsam gesungenen und von Handpuppe Christine angestimmten Lied „Einfach spitze, dass du da bist, einfach spitze, dass es dich gibt“, erzählte Fischerin Annette die Geschichte vom Propheten Jona, der von Gott den Befehl bekommt, in die große Stadt Ninive zu reisen, wo die Assyrer als gefürchtete Bogenschützen für Unruhe sorgen und die Menschen an viele andere Götter glauben. Jona sucht sich ein Schiff nach Ninive, fährt aber in entgegengesetzte Richtung. Ein Sturm kommt auf und die räuberische Besatzung beschließt, Jona ins Meer zu werfen. Er endet im Bauch eines großen Fisches, der ihn nach drei Tagen unversehrt ans Ufer ausspuckt. Gott führt ihn nach Ninive und will die Menschen dort zur Abkehr vom Bösen bewegen. Die Menschen kommen zur Einsicht, dass sie gegenüber Gott falsch gehandelt haben und Gott verschont die Stadt vor der durch Jona gepredigten beabsichtigten Vernichtung.

Danach wurden die Gruppen getrennt und das Thema Jona wurde weiter von den Gruppenleiterinnen in den Räumen des Jugendheims, der städtischen Bücherei und des evangelischen Gemeindezentrums vertieft. Im evangelischen Gemeindesaal bastelten die Kinder unter Anleitung von Gitte Sommer und Stefanie Riedl „Jonasackerl“. Im kleinen Jugendheim-Saal hatte Dagmar Selch ihre „Wut-Mut-Station“ aufgebaut. In der städtischen Bücherei machte Tanja Kruppa mit den Kindern eine „Phantasiereise“. Und mit Martina Saller wurde im Ministrantenheim ein „Wut-Mut-Tanz“ einstudiert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Nudeln und Tomatensoße war für die Vorschulkinder, die zuvor in der Basilika mit Pfarrvikar John Gali und Diakon Fritz Lieb eine kurze Andacht gefeiert hatten, Schluss. Für die Kinder im Grundschulalter wurde der Stationenlauf fortgesetzt und später mit einer Andacht in der Basilika abgerundet. Dabei bedankten sich Pfarrvikar Pater John Gali und auch Diakon Fritz Lieb bei den Verantwortlichen und ihren vielen Helferinnen für ihre Mühe und Arbeit bei diesem zehnten ökumenischen Kinderbibeltag. Auch Diakon Fritz Lieb ging in seinen Ausführungen auf den Propheten Jona ein. Die Andacht wurde mit dem von Martina Saller während des Tages eingeübten „Wut-Tanz“ im Chorraum der Basilika und vor dem von Mesner Michael Burger extra angestrahlten „Jona-Medaillon“ über dem Chorgestühl abgerundet.

60 Mädchen und Buben machen mit beim zehnten ökumenischen Kinderbibeltag. Unser Bild zeigt sie zusammen mit dem Organisationsteam und den vielen Helferinnen. Links im Bild Pfarrvikar Pater John Gali.
Abschlussandacht in der Basilika mit Diakon Fritz Lieb und Pfarrvikar Pater John Gali.

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