Am vergangenen Samstag fand in der Pfarrkirche St. Sebastian die Begräbnismesse für den Verstorbenen Georg Magerer statt. Pfarrer Norbert Götz nannte Magerer einen "überzeugten Waldthurner", dessen Traumberuf das Maurerhandwerk war. Unzählige Wohnungen und Häuser hat er gebaut und hat vielen Menschen in der Region geholfen. Götz blickte kurz auf das Leben des 74-Jährigen, der mit sieben Geschwistern in Waldthurn aufgewachsen war, zurück.
1974 hat Magerer seine aus Trauschendorf stammende Ehefrau Elisabeth geheiratet, mit ihr hat er zwei Töchter, Melanie und Silvia. Sein eigenes Haus hat der sympathische Maurer in Waldthurn in der Hofzeil erbaut. Der Verstorbene sei aber auch ein Mensch der Natur gewesen, er liebte den Garten, die Pflanzen und die Vögel – speziell die Taubenzucht. Im Mittelpunkt standen seine Familie und sein Beruf. Gerne kam der gläubige Mann in das Gotteshaus, er liebte aber auch weltliche Feste, klopfte gerne einen Schafkopf und war am benachbarten FSV-Fußballplatz. Leider musste er gesundheitliche Rückschläge hinnehmen.
Nach überstandenen Krankheiten war er in Kurzzeitpflege bei seiner Tochter in Traunstein, wo er schließlich am 24. November verstarb. „Sein Ziel war es, an Weihnachten und Neujahr wieder mit seiner Frau, die sich ebenfalls auf Reha befand, im Haus in Waldthurn zu sein“. Nun sei er im Familiengrab daheim in Waldthurn bestattet worden. Sänger des Kirchenchors umrahmten musikalisch die Trauerfeier, Freunde der Familie spielten instrumental.












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