Waldthurn
18.08.2022 - 10:35 Uhr

Waldthurnerin leitet Aktionsgruppe "Gesundes Altern in der Oberpfalz"

Erneut kam die Aktionsgruppe "Gesundes Altern in der Oberpfalz" kürzlich in Nabburg zusammen. Neue Leiterin ist unter anderem Doris Völkl aus Waldthurn, die auf einen reichen Erfahrungsschatz greifen kann.

Von links: Die beiden neuen Leiter der Aktionsgruppe "Gesundes Altern in der Oberpfalz" Rupert Karl aus Regensburg und Doris Völkl aus Waldthurn sowie Kathrin Steinbeißer von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit der LZG Bayern. Bild: fvo
Von links: Die beiden neuen Leiter der Aktionsgruppe "Gesundes Altern in der Oberpfalz" Rupert Karl aus Regensburg und Doris Völkl aus Waldthurn sowie Kathrin Steinbeißer von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit der LZG Bayern.

Zusammen mit Rupert Karl aus Regensburg führt Doris Völkl aus Waldthurn als neue Leiterin der Aktionsgruppe "Gesundes Altern in der Oberpfalz" nun Gruppe, die seit vier Jahren unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheit, München besteht, wie die Versammlung mitteilt. Mit der Präventologin Völkl, die bereits eine Vielzahl von Projekten initiiert hat und dem Seniorenbeauftragen der Stadt Regensburg, Rupert Karl habe man als Leitung dieses agilen Arbeitskreises eine ideale Doppelspitze gefunden. „Die Maschen werden immer enger, das Netz immer größer“, bewertete Völkl das positive Ergebnis des mittlerweile siebten Treffens der Aktionsgruppe in Nabburg (Landkreis Schwandorf). „Das voneinander Lernen und Vernetzen, um ältere Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen, ist das zentrale Ziel der Gruppe“, ergänzte Völkl, die auch als Botschafterin der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz tätig ist. Durch den Erfahrungsaustausch, die gegenseitige Unterstützung und die Diskussionen konnten die Arbeitskreismitglieder erneut einen Rucksack voller Ideen für ihre Vorhaben mitnehmen.

„Digitale Kompetenzförderung für Seniorinnen und Senioren“ sowie „Bewegungsförderung im Alter“ sind laut Versammlung themenspezifische Arbeitsgruppen, die besonders wichtig seien.

Gerade Erkrankungen wie Demenz würden die ältere Bevölkerung in hohem Maße betreffen und seien mit erschwerten Bedingungen verbunden.

An drei Thementischen erarbeiteten die engagierten Teilnehmer kreative Ideen, die den Ansatz „von Mitgliedern für Mitglieder“ verfolgten. Ein Projekt der Gemeinde Zell mit dem Namen „Habe die Ehre“ diente dazu, Ideen zu entwickeln ältere Menschen „von der Einsamkeit (wieder) zurück in die Gesellschaft“ zu holen. Dazu zählten beispielsweise Strategien wie die persönliche Ansprache durch namentliche Einladungen, ein Seniorenstammtisch oder das Schaffen von „Schlüsselerlebnissen“.

Auch das Thema, wie Ehrenamtliche akquiriert werden können, stand auf der Tagesordnung des Aktionsgruppentreffens. Die Einsätze der Ehrenamtlichen sind dabei vielfältig. Sie reichen von der Unterstützung bei Technikproblemen bis hin zur Gartenarbeit für hilfsbedürftige Menschen.

 
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