17.05.2019 - 18:19 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Deglmann: Absicht verfälscht

Die Bürgerliste bedauert die Entwicklung um ihren Brief zum gemeinsamen OB-Kandidaten mit der CSU. Sie fühlt sich missverstanden.

Christian Deglmann von der Bürgerliste Weiden
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Enttäuscht reagiert Christian Deglmann auf die Entwicklung bei der Suche nach einem OB-Kandidaten aus dem "bürgerlichen Lager". "Die Intention unseres Briefes an die Weidener CSU wurde vollkommen verfälscht", betont der Vorsitzende des Bürgerlisten-Fraktion am Freitag. "Unser offener Brief war als freundschaftliches Gesprächsangebot an die CSU gedacht, mit Benjamin Zeitler einen guten, gemeinsamen OB-Kandidaten zu finden. Wir waren und sind nicht auf Konfrontation aus."

Die Missstimmung habe die Berichterstattung über den Brief verursacht, die mit dem Titel "Ultimatum" überschrieben war, stellt Deglmann fest. Zu den Fragen, ob die Bürgerliste nun einen eigenen Kandidaten für die OB-Wahl nominiere, und ob dies dann Benjamin Zeitler sei, wollte sich Deglmann nicht äußern.

Zeitler selbst, der bei der Kreisvertreterversammlung vor zehn Tagen das zweitbeste Ergebnis bei den Beiratswahlen des CSU-Kreisverbandes erhalten hatte, war am Freitag nicht zu erreichen. Am Donnerstag abend hatte sich die CSU für Heiner Vierling als OB-Kandidaten ausgesprochen. Die Nominierung steht allerdings noch aus.

Keine Eile für eine weitere Reaktion, sieht Bürgerlisten-Stadtrat Stefan Rank. "Die OB-Wahl ist ja nicht nächste Woche. Alle Beteiligten sind Profis. Wir äußern uns momentan nicht. Es gibt auch nichts zu sagen. Wenn es was zu sagen gibt, werden wir das auch tun. Wir sind aufs Glatteis geführt worden. Man hätte unseren Brief auch bis zu Ende lesen müssen: ,Wir sind für weitere, zeitnahe Gespräche offen.'"

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