Weiden. (uz) Der Pleysteiner besitzt seine Meistertitel als Gas- und Wasserinstallateur, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer und Spengler. Seinen ersten Gesellenbrief und Meister machte Voit im väterlichen Installationsbetrieb. 1972 wagte er die Selbstständigkeit.
Der damalige Bauboom – „es gab wenige Heizungsbauer“ – habe ihn sein zweites Handwerk erlernen lassen. „Als ich meinen Meister in Passau machte, war dort angeschrieben, dass eine Woche später in Landshut ein Spenglerkurs startet. Dann habe ich da gleich mitgemacht.“
Der erste Meisterkurs mit kaufmännischem und Lehrlingsausbildungsteil habe ein Jahr gedauert. Auch in den Heizungs- und Lüftungsbau habe er ein Jahr investiert. „Der Spengler dauerte mit Prüfung sieben Wochen.“ Das habe er auf sich genommen, „weil auf dem Bau alles zusammengehört“. Seine damalige Philosophie: „Bis 30 lern ich, bis 40 bau ich auf, bis 50 zahl ich ab.“ Das habe aber nicht ganz geklappt, denn die Mär vom Handwerk, das goldenen Boden habe, stimme so nicht ganz.
Er jedenfalls habe davon nicht viel mitbekommen. "Anstatt des goldenen Bodens habe ich aber jetzt drei Goldene Meisterbriefe. Der Anfang ist gemacht." Zwölf Lehrlinge habe er seit 1972 ausgebildet, erzählt der Rekord-Handwerksmeister, der eigentlich schon vor zehn Jahre hätte geehrt werden müssen. „Die haben mich schlichtweg vergessen.“ Erst sein Sohn Stefan Voit, der in die Fußstapfen des Vaters getreten ist und in Hagendorf ein Stahlbauunternehmen aufgebaut hat, hatte die Handwerkskammer auf ihren Fauxpas aufmerksam gemacht.













Neben dem Bild schreiben Sie, dass Herrn STEFAN Voit die drei goldenen Meisterbriefe überreicht wurden.
Das stimmt nicht.
Die drei goldenen Meisterbriefe erhielt Herr JOSEF VOIT.
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