14.11.2019 - 17:42 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Gastronomie so viel Freiheit wie möglich lassen

OB Seggewiß ist überzeugt: "Ohne den Egon (Schäffer) mit seiner Bodega wäre dort ein Leerstand." Der Oberbürgermeister nutzte das Beispiel, um das hohe Lied auf die Gastronomie zu singen. Nur mit ihr sei die Altstadt geworden, was sie ist.

Auch bei schlechtem Wetter ein Hingucker: Der Untere Markt.
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Im Sonderausschuss für Stadtentwicklung erinnerte Seggewiß an den Besuch in Weiden am See, wo wieder deutlich wurde, wie sehr Weiden in der Oberpfalz um seine Altstadt beneidet wird. Dies könne allerdings nicht die volle Freiheit zur Folge haben. Jeder Einzelfall müsse konkret geprüft werden. Dem stimmte auch CSU-Sprecher Hans Blum bei. "Die Stadt muss nicht alles genehmigen." Er warnte vor Kannibalisierung und forderte eine gesunde Mischung. Stefan Rank (Bürgerliste) äußerte seinen Eindruck, so mancher Kollege habe Angst, sich an Heizpilzen die Finger zu verbrennen. Die Gastronomie müsse so viel Freiheit erhalten wie möglich. Dies mache den Erfolg aus.

SPD-Fraktions-Vize Hildegard Ziegler trat dafür ein, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Darüber aber dürfe man die Gassen und Probleme der Anwohner nicht aus dem Blick verlieren. Reinhold Wildenauer verweist auf die Regelung durch den freien Markt. "Es werden auch Lokale zumachen." Josef Gebhardt (SPD) dankte der CSU für den Antrag und erinnerte daran, dass Attraktivitätsverbesserungen schon in Arbeit seien. Da geht's um Staubfreimachung und Stadtbach. Schließlich verwies Brigitte Schwarz (SPD) auf die Untere Bachgasse, wo die anliegenden Gastronomen mit fast allen Anwohnern an einem Strang ziehen würden. "Da ist was zusammengewachsen."

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