Weiden in der Oberpfalz
07.07.2022 - 09:33 Uhr

Gesellschaft für Familienforschung seit über drei Jahrzehnten in der Oberpfalz

Genealogie ist ein Fachausdruck für die vor allem von privaten Personen betriebene Ahnenforschung und Familienforschung. Genealogen befassen sich mit menschlichen Verwandschaftsbeziehungen und ihrer Darstellung. Am Samstag trafen sich Ahnenforscher aus der ganzen Oberpfalz zu einer Festveranstaltung anlässlich des 31-jährigen Bestehens der Gesellschaft für Familienforschung (GFO) im Kulturzentrum Hans Bauer. Dabei wurde an die Gründung der GFO 1991 in der Regensburger Weinschenk-Villa erinnert.

Vorsitzende Elfriede Dirchedl betonte, dass bisher 86 familienkundliche Beiträge veröffentlicht worden seien. Die Gesellschaft habe 268 Mitglieder. Die acht Arbeitskreise würden sich regelmäßig zum Gedankenaustausch treffen. Familienforschung sei eine sinnvolle und schöne Beschäftigung, hieß es. "Man hält sich fit, unternimmt Reisen in die Vergangenheit und erfährt vieles über seine Vorfahren, deren Lebensumstände und Heimat." In der Galerie im Erdgeschoss wurde eine Ausstellung mit 23 Bildern eröffnet, die noch den ganzen Juli über besucht werden kann.

Alfred Kunz nahm die Gäste mit einer Powerpoint-Präsentation mit auf eine Zeitreise durch die 31-jährge Geschichte der GFO. Zuletzt ging er auf die Familie Rainer Sindersbergers ein, die es bereits seit dem Jahre 1445 in Weiden gibt.

Im Anschluss ernannte GFO-Vorstand Dirschedl ihren Vorgänger Volker Wappmann und Gertraud Haas zu Ehrenmitgliedern. Wappmann war von 2000 bis 2003 zweiter Vorstand und anschließend bis 2021 Vorsitzender. Inzwischen ist er wieder ins zweite Glied gerückt. Haas übernahm von 2006 bis 2021 das Amt der Versandleitung mit ungezählten Fahrten zur Druckerei und zeitaufwändigem Verpacken und Verschicken von GFO-Publikationen. Außerdem führte sie von 2013 bis 2021 die Finanzen der Gesellschaft. Somit hat die GFO vier lebende Ehrenmitglieder, erklärte Dirschedl. Gefeiert wurde im "Ratskeller".

 
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