Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, hat gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Laura Weber die nördliche Oberpfalz besucht. Die Tour führte sie nach Windischeschenbach, Floß und Weiden, wo sie sich mit lokalen Akteuren über Erneuerbare Energien und gesellschaftlichen Zusammenhalt austauschten. Laut einer Pressemitteiling begann der Besuch im Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) in Windischeschenbach, wo Schulze und Weber Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte bekamen. Begleitet wurden sie von Vertretern des Bayerischen Roten Kreuzes und des BayZBE.
Energie aus der Region
In Floß besuchten Schulze und Weber das Familien-Unternehmen Natur-Energietechnik, das individuelle Energielösungen plant und realisiert. Geschäftsführer Erich Dannhäuser stellte die Arbeit der Firma vor, das Projekte in der Region und darüber hinaus umsetzt. Schulze betonte die Bedeutung der Erneuerbaren Energien für die Unabhängigkeit Bayerns von Energieimporten und sprach von „Freiheitsenergien“.
Ein weiteres Thema war die Agri-Photovoltaik, bei der landwirtschaftliche Flächen doppelt genutzt werden. Firmenchef Dannhäuser kritisierte die geplante EEG-Novelle, die die Einspeisevergütung für kleinere Wasserkraftanlagen streichen könnte. Schulze forderte eine Entbürokratisierung und betonte die Notwendigkeit politischer Unterstützung für die Energiewende.
Stammtisch in Weiden
Am Abend fand ein Stammtisch in Weiden statt, bei dem Katharina Schulze klare Worte gegen „Miesepeter und Hetzer“ fand und den Zusammenhalt betonte. Sie hob die Bedeutung der Demokratie und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien hervor. Unter den Gästen waren lokale Mandatsträger, darunter der stellvertretende Landrat Josef Schmidt sowie Sulzbach-Rosenbergs Dritte Bürgermeisterin Yvonne Rösel. Auch der frühere Oberbürgermeister Jens Meyer (SPD) aus Weiden nahm teil. Ebenfalls anwesend war die gesamte Neustädter Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und ein Fernsehteam begleitete die Veranstaltung.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.