Unter dem Motto "Die gute Form" verlieh die Schreiner-Innung Nordoberpfalz am Freitagnachmittag in der Pizzeria "Da Salvo" in Weiden an drei Gesellenprüflinge Geldpreise und Urkunden für ihre gelungenen Gesellenstücke. Eine unabhängige Jury hatte die Wettbewerbsarbeiten nach Originalität, Gestaltungsqualität, Modernität, Funktionalität und technischer Qualität bewertet. Teilnehmen durften Prüflinge, deren Ausbildungsbetrieb Mitglied in der Schreiner-Innung ist und deren Gesellenstück mindestens die Note „befriedigend“ erhalten hatte.
Den ersten Preis gewann Alexander Wolf aus Zintlhammer bei Pressath, der in der Schreinerei Sebastian Hösl in Pressath ausgebildet wurde. Den zweiten Platz belegte Lea Hirsch. Auf Platz drei kam Max Huber. Beide wurden in der Möbelmanufaktur Arnold in Luhe ausgebildet. "Es geht weniger um die handwerkliche Ausführung. Es geht um Design", erläuterte Obermeister Wolfgang Seifried die Vorgaben. Er überreichte die Preise gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten der Schreiner-Innung, Leonhard Kellner.
Der erste Preis war ein drehbares Sideboard aus Zirbelholz mit einer Schreibtischplatte, die mit Linoleum in Dunkelgrün belegt war. Das preisgekrönte Werkstück von Hirsch war ein massiver Stuhl mit Schrägen. Huber hatte ein Lowboard mit einer feingliedrigen senkrechten Holzoberfläche, einer beschichteten Platte und einem offenen Technikfach geschreinert. Für die Erstellung ihrer Gesellenstücke hatten die Prüflinge jeweils 80 Stunden Zeit.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.