Weiden in der Oberpfalz
10.03.2024 - 13:20 Uhr

Hubertusmesse zum Ausklang des Landesjägertags

Die Teilnehmer treffen sich zum Gottesdienst in der Weidener Herz-Jesu-Kirche. Die Jagdhornbläsergruppe Weiden-Neustadt begleitet die Feier.

Zum Ausklang des Landesjägertags trafen sich Teilnehmer mit dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Ernst Weidenbusch, an der Spitze am Sonntagvormittag zum Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Die Jagdhornbläsergruppe Weiden-Neustadt unter Leitung von Hornmeister Wolfgang Hohlmeier blies die Landeshubertusmesse. Nach dem Gottesdienst gab die Gruppe vor der Kirche noch ein Ständchen.

In seiner Predigt ging Stadtpfarrer Gottfried Schuhbach auf das Wirken des Heiligen Hubertus ein, der auf der Schwelle vom 7. auf das 8. Jahrhundert in Lüttich lebte. Er wurde zum Patron der Jäger, weil er der Legende nach an einem Karfreitag einem Hirsch begegnet sei, der ein Kreuz zwischen dem Geweih getragen habe. Dieses Bild passe zum Sonntagsevangelium, sagte der Geistliche. "Der Menschensohn muss erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat." Ferner betonte der Seelsorger die Freude an der Schöpfung Gottes. "Das Bewahren und Hegen, die Freude darüber, dies alles ist für viele, die Jagen gehen, ein ganz wichtiges Anliegen." Es sei sensationell, wie viele Menschen allein in Bayern sich für die Jagd interessierten.

Den Jägern ergehe es ähnlich wie den Christen, denen ein Missbrauch der Schöpfung angekreidet werde, allein, weil es in der Bibel heiße: "Macht euch die Erde untertan." Dies sei völlig überzogen. Genauso wie die Vorwürfe gegenüber den Jägern. Jagd sei Teil des Umweltschutzes. Sie schütze den Wald, dessen Gefährdung Teil der Klimakrise sei und sie stehe hinter einer modernen Landwirtschaft, weil die Jagd dazu beitrage, Schaden von den Feldern fernzuhalten.

 
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