Weiden in der Oberpfalz
24.04.2022 - 14:54 Uhr

"Immer wieder sonntags" am Freitag: Schlagerparty mit Stefan Mross

Schlagerstar Stefan Mross in Weiden? Am Freitagabend stand er auf der Bühne der Max-Reger-Halle. Das Publikum machte mächtig Lärm – und Mross lief zu Hochform auf. Nur ein Wort war "verboten".

Eines vorweg. In echt sieht er genauso aus wie im Fernsehen. Und anhören tut er sich auch so wie am Bildschirm. Kurz das Leiberl zurechtgerückt und schon steckt das Publikum mittendrin in der „Immer wieder sonntags"-Show. Die kommt diesmal nicht aus dem kleinen viereckigen Kasten im Wohnzimmer, sondern findet statt auf der großen Bühne der Max-Reger-Halle. Stefan Mross am Freitagabend in voller Vitaltiät „in der Weltstadt-Metropole Weiden.“ Sein Wohnmobil hat er zuhause gelassen.

"Wort mit C" verboten

Schon am Nachmittag hatte seine Gattin Anna-Carina Woitschack „Was für eine schöne Halle“ auf Instagram gepostet. Stefan Mross machte dann am frühen Abend den Weg frei für gute Laune. Er hatte natürlich beachtlichen Anteil an der Vitalität des Programms. „Eins muss ich euch sagen: Das Wort mit dem ‚C‘ vorne und auch die aktuelleren Nachrichten, lassen wir in den nächsten Stunden alles weg.“

Und dazu passte dann auch das Duett der beiden: „Wir wollen Frieden auf Erden“ war ein um getextetes Weihnachtslied, das Mross schon vor 18 Jahren mitgeschrieben hat. Anna-Carina Woitschack präsentierte ihre schönsten Melodien aus dem Album "Träumer". Den Beweis, dass sie live sang, trat sie an, als ihr das Mikrophon zu Boden krachte und die Stimme einige Augenblicke wirklich verstummte. Übrigens: In Weiden war Stefan Mross zum 16. Mal.

Ratespiel und Opa Mross

Im Publikum saßen zwar nur knapp 400 Zuschauer. Aber die machten Krach für 2000. Schuld war Mross, der sich einmal mehr als echte Rampensau entpuppte. Im Gepäck hatte er ein Schlagerratespiel mit Besuchern aus dem Publikum, „Die Fetzig’n“ aus dem schönen Zillertal mit ihrer Bierzeltmusik. Frau Wäber, die dralle Dame mit dem flotten Mundwerk. Sich selber als Opa Mross und schließlich G. G. Anderson, der noch leicht lädiert von einer Krankheit vor wenigen Wochen seine größten Hits von „Sommernacht in Rom“ bis „Weißer Strand von San Angelo“ sang.

 
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