22.06.2020 - 11:15 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Jagdverband Weiden-Neustadt hilft mit Warnschildern an der Straße nach Vohenstrauß, Wildunfälle zu vermeiden

Über 70.000 Rehe, Wildschweine, Füchse, Dachse, Hasen und Marder fallen jährlich in Bayern dem Verkehr zum Opfer. Nun hat der Bayerische Jagdverband (BJV) Warntafeln entwickelt, um auf wildunfallgefährdete Strecken aufmerksam zu machen.

An der Straße nach Vohenstrauß, nahe Tröglersricht, sind die ersten der neuen Wildwarntafeln aufgestellt. Dabei sind (von links) Alexander Deeg vom Straßenbauamt, Hans Dittrich, Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Weiden-Neustadt, Andreas Bauer von der Verkehrsbehörde Weiden und Johann Wurm von der Polizei Weiden.
von Externer BeitragProfil

Im Stadtgebiet Weiden hat die BJV-Kreisgruppe Weiden-Neustadt im Beisein der zuständigen Behörden die ersten der Schilder an der Staatsstraße nach Vohenstrauß, in der Nähe von Tröglersricht, aufgestellt, wo immer wieder Tiere zu Schaden kommen.

Ministerien als Unterstützer

„Es ist eine wichtige Aktion, um Menschen und unsere Wildtiere zu schützen“, hatte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zum Start der Initiative „Wildwarntafeln“ gesagt, welche mit hohem finanziellen Mitteln auf den Weg gebracht worden ist. Auch das Innenministerium befürwortet diese Warntafeln und informierte die Straßenverkehrsbehörden, Landratsämter, Städte und Gemeinden sowie die Polizeipräsidien, damit diese die Standorte und die Aufstellung der Schilder mit Genehmigungen wohlwollend unterstützen.

Was ist nach einem Wildunfall zu tun?

Neustadt an der Waldnaab

Beste Unfallvermeidung: Fuß vom Gas

Laut Polizei hat sich gezeigt, dass bei Nebel und Regen deutlich weniger Wildunfälle passieren als bei gutem Wetter, weil die Autofahrer bei schlechter Sicht langsamer unterwegs seien. Reduziertes Tempo kann also Unfälle verhüten, auch bei Helligkeit und gutem Wetter. Die Warntafeln sind aus einer reflektierenden Folie, die nachts, wenn sie vom Scheinwerferlicht angestrahlt wird, hell leuchtet.

Ein Autofahrer hat zwischen Tröbes und Saubersrieth ein Reh angefahren:

Tröbes bei Moosbach

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.