An ihrem 68. Geburtstag veranstaltete die KAB St. Johannes am Dienstagabend ihre Jahreshauptversammlung. Am 19. März 1956 wurde der Ortsverband gegründet und war damit der erste, der sich vom Mutterschiff St. Josef abnabelte. Gleich zu Beginn hatte der Verband 25 Mitglieder. Soweit Hermann Stadlers Blick zurück in die Vergangenheit. Im Moment zähle der Ortsverband 86 Mitglieder. Für 60 Jahre Treue wurden Hans Summer und Anton Summer geehrt. Für 50 Jahre Franziska Stich und für 25 Jahre Stadtpfarrer Gottfried Schubach.
Der neue Pfarrvikar Jomet Joy stellte sich vor. In seinem Rechenschaftsbericht blickte Vorsitzender Stadler auf ein aktives Jahr zurück. Er ging auf das Fastenessen, den Besuch des Heilpädagogischen Zentrums in Irchenrieth und einen gemütlichen Abend mit Pfarrer Gerhard Pausch im Café Mitte ein. Außerdem erinnerte er an die Wanderung auf dem Gemeinwohl Wanderweg, einen Grillabend mit dem Frauenbund und der CSU sowie den Vortrag von Diözesansekretär zum Thema "Wahnsinnsbetrieb Familie". Ein Höhepunkt sei die Faschingsveranstaltung gewesen. "Zu unseren Veranstaltungen konnten wir 500 Personen begrüßen."
In Nordrhein-Westfalen gebe es in 290 Städten und Gemeinde öffentliche Bibliotheken, die auch sonntags geöffnet hätten. Dies wandle das Kulturgut Sonntag in einen normalen Arbeitstag um, meinte Stadler. Die Richter des Oberverwaltungsgerichts Münster hätten entsprechend entschieden. Stadler befürchtet nun die Gefahr eines Dammbruchs für unzählige Bildungs- und Kultureinrichtungen. Außerdem verlas er einen Brief der KAB-Landesarbeitsgemeinschaft Bayern, worin gefordert werde, dass "digitale Kleinstsupermärkte" weiterhin nach dem Beschluss des Bayerischen Innenministeriums an Sonntagen nicht verkaufen dürften.













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