Weiden in der Oberpfalz
14.01.2021 - 15:44 Uhr

Es könnte schneller gehen: Impfen im Schneckentempo

Seit dem 27. Dezember wird in der Region geimpft. Mittlerweile haben 1780 Menschen ihre erste Impfdosis erhalten. Dennoch könnte es schneller gehen. "Die Situation ist sehr überschaubar", sagt BRK-Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer.

Bis jetzt sind in Weiden und im Landkreis Neustadt 1780 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Bild: Karl-Josef Hildenbrand
Bis jetzt sind in Weiden und im Landkreis Neustadt 1780 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden.

Vor zweieinhalb Wochen schwärmten die ersten medizinischen Teams aus, um in Seniorenheimen in der Region mit dem Impfen gegen das Coronavirus zu beginnen. "Seit dem 27. Dezember konnten wir 1780 Menschen impfen", zieht Sandro Galitzdörfer, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Weiden-Neustadt Bilanz. Das sind bis jetzt ausschließlich Personen, die zur Kategorie I zählen. Neben den Senioren, die in Heimen leben, werden medizinische Kräfte wie Notärzte, Hausärzte, die Abstriche machen, und Pflegekräfte, auch von ambulanten Diensten, geimpft. An den Kliniken Nordoberpfalz sind bereits 374 Mitarbeiter geimpft. "Die Impfbereitschaft ist sehr groß und wächst von Tag zu Tag an", gibt Medizinische Direktorin Michaela Hutzler bekannt.

Dennoch bleiben die Zuteilungen gering. "Für Freitag können wir gerade mal 235 Impfdosen einplanen", sagt Galitzdörfer. "Das ist nicht viel", bedauert er. Doch mittlerweile steht fest, dass mit einer Ampulle sechs statt nur fünf Personen geimpft werden können. Auch logistisch ist der Impfplan eine große Herausforderung. Bereits am Sonntag geht es in einigen Seniorenheimen wie in Waidhaus oder Pleystein in die zweite Runde. Jeder, der vor drei Wochen die erste Impfung erhalten hat, bekommt jetzt die zweite Spritze.

Weiden in der Oberpfalz14.01.2021

Das Interesse der Bevölkerung ist sehr groß, die Hotline (Telefon 0961/39002600) läuft über. „Wir bekommen enorm viele Anrufe, auch von über 80-Jährigen, die sich informieren wollen“, sagt Sandro Galitzdörfer.“

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.