20.01.2021 - 11:52 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Kommentar: Ein Mutmacher in schwierigen Zeiten

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Es gibt nicht viele wirtschaftlich gute Nachrichten für Weiden. Witt Weiden präsentiert sich da als Mutmacher in einer problematischen Zeit, kommentiert unser Autor.

Witt Weiden investiert mehr als 20 Millionen Euro in den Ausbau des Warenverteilzentrums am Brandweiher.
von Clemens FüttererProfil
Kommentar

Die wirtschaftlich guten Nachrichten für das Oberzentrum Weiden sind dünn gesät. Die neuerliche Millionen-Investition der Witt-Gruppe und die Eingliederung eines Versandhauses mit klingendem Namen sprechen für eine Sonderkonjunktur: trotz des allgemeinen Niedergangs der Textilbranche – mit den aktuellen Hiobsbotschaften bekannter Marken.

Der Ausbau des gewaltigen Warenverteilzentrums Nummer Vier und der Heine-Deal setzen den vorläufigen Schlusspunkt hinter eine erstaunliche, ja atemberaubende Entwicklung. Seit der Übernahme des damals maroden Witt Weiden durch Otto im Jahre 1986 wuchs der Versender beständig und zügig. Mit hanseatisch anmutendem Kaufmannssinn, eher mit leisen Unter- als mit lauten Übertreibungen, konzentrierte sich Witt strategisch auf die alternde Gesellschaft in zehn Ländern: Die zunehmende Zielgruppe 50plus mit ordentlicher Qualität zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis zu bedienen.

Die Witt-Gruppe vergaß dabei das Online-Geschäft nicht, setzte frühzeitig auf die Digitalisierung mit modernster IT und effizienten, automatisierten Prozessen in Versand und Logistik. Heute positioniert sich Witt als das am dynamischsten wachsende Segment innerhalb der großen Otto-Group. Und es besteht kein Zweifel, dass die Heine-Übernahme die Stellung der Oberpfälzer in Hamburg weiter stärkt.

Das Beispiel Witt steht für einen echten Mutmacher in problematischer Zeit. Der Einstieg von Otto vor mehr als drei Jahrzehnten erweist sich heute als Segen für die Region. Über den Tag hinaus.

Witt weiter auf Wachstumskurs

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