(ui) "Ich würde das bei meinem Wagen nicht machen", meinte der Service-Experte eines Autohauses zur Empfehlung der Polizei. Die hatte nach mehreren Diebstählen geraten, sogenannte Keyless-Schließsysteme in der Werkstatt deaktivieren zu lassen. Die Kunden sehen das offenbar eher so, wie der Autohändler. Weder bei BMW oder Mercedes noch bei Audi, VW, Volvo, Range Rover, Renault oder Toyota ist das momentan ein Thema.
"Man muss IT-Experte sein, um so ein System knacken zu können", bekundete bei BMW Lell der Spartenleiter Service, Dietmar Burggraf. "Ich glaube nicht, dass Hinz und Kunz das können." Kundenanfragen habe es bei dem Autohaus mit mehreren Standorten unter anderem in Weiden und Schwandorf kaum gegeben. Ähnlich die Antwort bei Mercedes. "Ich habe noch niemanden gesehen, der mit diesem Anliegen gekommen ist", meinte Geschäftsführer Berthold Raab vom VW-Autohaus Stegmann. "Bis jetzt noch keine Kunden und keine Fragen", lautete auch die Auskunft bei Audi-Raab von Serviceleiter Bernhard Nickl.
Thomas Kreinhöfner, Toyota-Händler in Windischeschenbach, weiß von einem verstärkten Kauf von kleinen Schlüsselsafes. Die sollen verhindern, dass Diebe elektronisch die Reichweite des Schlüssel erweitern und so das Auto knacken. Von wenigen Fragen berichtet Jürgen Geuss vom Autohaus am Forst. Er verweist auf ständig verbesserte Schließ- und Sicherheitmethoden. So sehe man bei Trackingsystemen in einer App, wo das Auto gerade sei.
Weiden in der Oberpfalz
28.06.2018 - 17:03 Uhr
Kunden fahren weiter ohne Autoschlüssel
von Uwe Ibl
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