Weiden. (uz) Es war ein Bangen und Beten. Schlussendlich hatte sich Christa Burzer doch durchgerungen, das Johannisfeuer am Zollhaus zu entzünden. Obwohl es bis in den späten Nachmittag hinein wie aus Kübeln gegossen hatte. Die Feuerrede hielt in diesem Jahr Diakon Theo Margeth, der erstmals mit seinen Jagdhornbläsern aus Windischeschenbach die Feierstunde musikalisch umrahmte.
Wie jedes Jahr durften wieder die Kinder mit ihren Fackeln den Stapel anzünden, der sofort in hellen Flammen aufging. Es gab Limo, Bier und Bratwürste. Eingeladen hatte die KAB Weiden-Ost. Der Reinerlös aus der Veranstaltung ging diesmal an die Kinderkrebshilfe.
In seine Fürbitten schloss der Diakon eine angstfreie Jugend ein. Das Feuer solle die Mächte der Finsternis vertreiben und ein Feuer werden, das alle Menschen vor Ort verbinde und nie erlöschen wolle. Schon die Germanen hätten der Sonne heilende Kraft zugesprochen. Deshalb feiere man diesen längsten Tag. „Die Tage werden jetzt wieder kürzer.“
![Die Kinder durften am Freitagabend das Johannisfeuer bei der KAB Weiden-Ost am Zollhaus entzünden. Bild: Kunz Kunz, Helmut [uz] (HELMUT.KUNZ-WEIDEN@T-ONLINE.DE)](https://www.onetz.de/f/ic/Detailed/articlemedia/2018/06/25/6dde5ab5-9da9-4642-94fb-b34168531488_0.jpg)
HELMUT.KUNZ-WEIDEN[at]T-ONLINE[dot]DE











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