28.02.2020 - 15:50 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Leser tippen auf Stichwahl in Weiden

Es wird knapp, wenn es nach unseren Lesern geht. Beim NT-Wahllotto sehen sie Jens Meyer (SPD) nur hauchdünn vor Benjamin Zeitler (CSU) – und keinen von ihnen über 50 Prozent.

Die Ergebnisse unseres Wahllottos auf einem Blick. Sie ergeben sich jeweils aus dem Durchschnitt der 102 Einsendungen.
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Geht die OB-Wahl in die Verlängerung? Nach dem Urnengang am 15. März könnte zwei Wochen später eine Stichwahl zwischen Jens Meyer und Benjamin Zeitler folgen. Darauf deutet zumindest das Ergebnis unseres Wahllottos hin. 102 Leser haben mitgespielt und ihre "Wahlscheine" per Mail oder Brief bei uns eingesandt. Im Durchschnitt ergeben sich knapp 43,5 Prozent für den SPD-Bewerber Meyer und 39,4 Prozent für CSU-Mann Zeitler. Eine Einschränkung gilt beim Wahllotto natürlich weiterhin: Die Ergebnisse sind keineswegs repräsentativ. Außerdem verraten die Teilnehmer nicht, wie sie selbst wählen, sondern was sie glauben, wie alle Weidener Stimmberechtigten wählen. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Oberbürgermeister:

Unsere Leser sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorher, in dem beide Bewerber alle Chancen hätten, als Sieger durch Ziel zu gehen. Nur 4 Prozentpunkte trennen Jens Meyer (43,5) und Benjamin Zeitler (39,4). 21 Prozent der Tipper trauen Meyer auf Anhieb den Wahlsieg zu, knapp 8 Prozent Zeitler. Ein knappes Drittel stattet den CSU-Bewerber mit mehr Prozentpunkten aus als seinen Kontrahenten.

Sonja Schuhmacher (Grüne) kommt beim Wahllotto auf 7,65 Prozent. Die Tipps variieren bei ihr außergewöhnlich stark, reichen von 3 bis 21,5 Prozent. Im Mittel würde Schuhmacher gegenüber dem grünen OB-Kandidaten von 2014, Karl Bärnklau, um 2,65 Prozent zulegen.

Christoph Skutella (FDP): Wie schneidet der Landtagsabgeordnete als OB-Bewerber ab? 5,67 Prozent trauen ihm die Leser zu. Norbert Ziegler fuhr vor sechs Jahren 2 Prozent ein.

Ali Daniel Zant (Linke) kommt auf 3,36 Prozent. Stärkster realistischer Tipp waren 9 Prozent. Den stärksten unrealistischen - 100 Prozent - nahmen wir aus der Wertung.

Stadtratswahl:

Wird es tatsächlich so spannend, wie es die Leser prognostizieren? Demnach würde die SPD 2 Sitze verlieren und die CSU einen – am Ende stünde ein Patt von 13:13.

Die Grünen wären laut Wahllotto die einzige etablierte Partei, die zulegen könnte: um einen auf 4 Sitze.

Neu im Stadtrat vertreten mit je einem Sitz wären sowohl die Linken als auch die AfD.

Wie gehabt: Die Bürgerliste käme auf 5 Sitze, die Freien Wähler auf 2, die FDP auf einen. Das entspräche genau den Wahlergebnissen von 2014.

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