- Was: Lesung "Gedenken neu denken" von Susanne Siegert
- Wann: Mittwoch, 8. April, um 19 Uhr
- Wo: "Die Sünde" in Weiden
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in dem Buch "Gedenken neu denken" dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer "einstudierten" gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Sie liest am Mittwoch, 8. April, um 19 Uhr in der "Sünde" in Weiden.
In ihrem Werk geht es um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch laut Mitteilung, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert, geboren 1992, klärt auf Instagram und Tiktok unter @keine.erinnerungskultur über den Holocaust auf. Für ihre Aufklärungsarbeit wurde die Journalistin 2024 mit dem Elnet-Preis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet.
Als langjähriger Akteur in der erinnerungskulturellen Landschaft diskutiert Professor Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, zusammen mit Susanne Siegert über die Zukunft der Gedenkstättenarbeit, die gleichermaßen vor Herausforderungen und Möglichkeiten steht. Moderiert wird das Gespräch von Raphaela Burkhard, Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Der Eintritt ist frei.













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