Weiden in der Oberpfalz
21.12.2018 - 10:41 Uhr

Mehr Sicherheit für Senioren

Die Aktion für Seniorensicherheit "senSiwen" verzeichnet eine Rekordbeteiligung. Den 64 Teilnehmern wird bei den Einheiten die Unsicherheit genommen. Das kommt derart gut an, dass die Verantwortlichen eine Entscheidung revidieren.

Urkunden und Sachpreise sind die Belohnung für die Belegung aller Seminare für die Senioren, die sich an senSiwen rege beteiligen. Bild: Dobmeier
Urkunden und Sachpreise sind die Belohnung für die Belegung aller Seminare für die Senioren, die sich an senSiwen rege beteiligen.

Statistiken belegen, dass Weiden eine sichere Stadt ist. Aber trotzdem fühlen besonders ältere Mitbürger eine latente persönliche Unsicherheit. Durch die Verhaltensprävention „senSiwen – Seniorensicherheit Weiden“ wird das Sicherheitsgefühl dieser Altersgruppe subjektive gestärkt, in neun Themenschwerpunkten wurden mit viel praktischen Beispielen und Alltagssituationen erläutert. Eine Rekordbeteiligung mit 64 Teilnehmern bestätigt den Erfolg des Konzeptes.

Im Auftrag des Oberbürgermeisters begrüßte Dezernent Hermann Hubmann im großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses die Teilnehmer und Organisatoren, darunter Jürgen Meyer von der ILS, Stadtbrandrat Richard Schieder, vom Maria-Seltmann-Haus Susanne Meichner und Seniorenbeauftragter Alfons Heidingsfelder. Hubmann lobte alle Beteiligten von Polizei und Hilfsorganisationen wie BRK, ILS im Projekt, das zum Wachsen des Sicherheitsgefühls in Weiden beiträgt.

Als Kontaktpolizist und Präventionsbeauftragter für Weiden hieß Willi Fritz die Mitstreiter der Bundes- und Landespolizei willkommen. Eigentlich wollte man auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus von „senSiwen“ umsteigen, aber die Rekordzahlen von heuer belegen das große Interesse, der zum sechsten Mal stattfindenenden Veranstaltungsreihe im Maria-Seltmann-Haus und an anderen Orten. Er lobte die Unterstützung aller Referenten und der RBO sowie der Firma Wies.

Die neun Vortragsthemen waren Nepper, Schlepper, Bauernfänger, Gefahren im Internet, Brandschutz in der Feuerwache, Zivilcourage in Bus und Bahn sowie zwischen Alt und Jung mit Schülern des Augustinus-Gymnasiums. Zudem standen Erste Hilfe für Senioren mit einer Krankenwagenbesichtigung und eine Fahrt zur Hubschrauberstation in Latsch auf dem Programm. Als neues Highlight bezeichnete Präventionsbeauftragter Josef Prill von der Bundespolizei die Ausstellung „Zivilcourage – Prävention trifft Kunst“ mit Zeichnungen von Schülern.

Als stellvertretender PI-Dienststellenleiter nannte Erster Polizeihauptkommissar Roland Ast das Zusammenspiel der Beteiligten als einmalige Geschichte und dankte für die rege Teilnahme der Senioren. Es werde nicht nur Strafvollzug, sondern auch die Prävention groß geschrieben, sagte der Leiter der Bundespolizei Waidhaus Polizeihauptkommissar Wolfgang Franz. Diejenigen, die an allen neun beziehungsweise acht Veranstaltungen teilnahmen, erhielten Freifahrtscheine, Gutscheinbücher oder andere Sachpreise.

 
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