Weiden in der Oberpfalz
26.09.2023 - 10:00 Uhr

Mehr als jeder Zwölfte in Weiden und im Landkreis Neustadt/WN ist herzkrank

Die häufigste Todesursache sind Herzkrankheiten. Bayernweit liegt die Zahl der herzkranken Menschen niedriger als in Weiden und im Landkreis Neustadt. Was tun? Das raten Krankenkasse und ein Chefarzt des Klinikums Weiden.

Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung ist hierzulande nach wie vor die sogenannte Koronare Herzkrankheit (KHK), die Verengung der Herzkranzgefäße, die häufigste Todesursache. Symbolbild: Soeren Stache
Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung ist hierzulande nach wie vor die sogenannte Koronare Herzkrankheit (KHK), die Verengung der Herzkranzgefäße, die häufigste Todesursache.

Der Weltherztag am Freitag, 29. September, naht. Und nach Angaben der Deutschen Herzstiftung ist hierzulande nach wie vor die sogenannte Koronare Herzkrankheit (KHK), die Verengung der Herzkranzgefäße, die häufigste Todesursache. 2021 waren bundesweit 8,14 Prozent der Menschen über 30 Jahre von KHK betroffen, bayernweit waren es 7,13 Prozent. „In Weiden in der Oberpfalz waren 8,96 Prozent und im Landkreis Neustadt an der Waldnaab 8,11 Prozent der Über-30-Jährigen an KHK erkrankt“, berichtet Jürgen Spickenreuther, Direktor der AOK-Direktion Nordoberpfalz in einer Pressemitteilung. Diese Zahlen zeige der Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Was Betroffene tun können? Gesund leben, rät die Krankenkasse. Gerade das Rauchen gefährde die Herzgesundheit. Es fördert die Entstehung von Arteriosklerose, also Ablagerungen in den Blutgefäßen. Durch Verengungen der Gefäße kann es zu Herzinfarkten, Schlaganfällen oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Raucherbein) kommen. „Die richtige Ernährung tut ein Übriges“, ergänzt AOK-Direktor Spickenreuther. „Dabei ist es besonders wichtig Übergewicht abzubauen, Salz zu reduzieren und pflanzliche Lebensmittel zu bevorzugen“. Spickenreuther betont auch die Wichtigkeit von ausreichender Bewegung und Sport: „Schon Spazierengehen oder Walking wirken sich bei den meisten Betroffenen positiv aus und können viel Gutes bewirken.“ Die Aktivitäten sollten auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden, beispielweise auch, ob eine Herzsportgruppe in Frage kommt.

„Was kann ich, was kann die Kardiologie für mein Herz tun?“ Zu dieser Frage referiert der Chefarzt der Medizinische Klinik II, Kardiologie-Pneumologie-Nephrologie-Intensivmedizin der Kliniken Nordoberpfalz AG, Professor Robert Schwinger beim Tag der offenen Tür am Klinikum in Weiden am Samstag, 21. Oktober, um 12 Uhr.

 
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