18.09.2019 - 15:44 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Mehrere Berauschte fahren direkt in Polizeikontrolle

Die Polizei erwischte in Weiden innerhalb weniger Stunden mehrere berauschte Menschen. Zwei davon radelten stark alkoholisiert beziehungsweise mit einem Joint in der Hand direkt an Polizisten vorbei.

Einer der Kontrollierten stand erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Drei weitere hatten vor der Teilnahme am Straßenverkehr Betäubungsmittel konsumiert.
von Sonja Kaute Kontakt Profil

Der vorerst letzte Berauschte war einer Streife in der Nacht zu Mittwoch gegen 2 Uhr aufgefallen. Der Autofahrer sei "durch seine ungehemmte Fahrweise in geschlossener Ortschaft" herausgestochen, heißt es im Polizeibericht. Bei der Kontrolle habe der 22-Jährige aus dem Raum Moosbach Auffälligkeiten gezeigt, die eindeutig für einen Konsum von Betäubungsmitteln sprachen. Er habe sich allerdings geweigert, dazu Auskunft zu geben. Stattdessen habe er mit geschlossenen Augen mit den Polizisten gesprochen.

Einer Blutentnahme konnte er damit allerdings nicht entkommen. Diese wurde wenig später durch einen Arzt auf der Wache durchgeführt. Anschließend durfte er diese wieder verlassen und wurde von seiner Begleiterin nach Hause gefahren. Für den "berauschten Ritt" erwarten ihn demnächst laut Polizei ein Fahrverbot sowie eine satte Geldbuße. "Da werden ihm mit Sicherheit die Augen aufgehen…", schreibt die Polizei.

Betrunken vor der Polizeiwache

Einen weiteren stark Berauschten entdeckte die Polizei direkt vor der Polizeiwache in der Regensburger Straße. Der Weidener war dort am Dienstag gegen 18.30 Uhr einem Beamten aufgefallen, der vor der Dienststelle stand. Er hatte die schunkelnde und schwankende Fahrt des 33-jährigen Radfahrers beobachtet und die Kollegen verständigt. Diese kontrollierten den Weidener. Der Test ergab laut Polizei einen Wert von 1,92 Promille. Deshalb sollte auch bei diesem Mann eine Blutprobe entnommen werden. Doch davon war der Radfahrer nicht so begeistert. "Er begann in vehementer Art, so ziemlich jeden Beamten, der ihm über den Weg lief, mit Beleidigungen zu überziehen", heißt es im Polizeibericht.

Auch dieser Berauschte konnte jedoch nichts gegen die Blutentnahme tun. Mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und einer wegen Beleidigung im Gepäck durfte er seinen Heimweg antreten – zu Fuß.

Mit Joint an Polizei vorbei geradelt

Kurz zuvor, gegen 15.10 Uhr am Dienstag, radelte ein 21-jähriger Weidener in der Königsberger Straße an einer Polizeistreife vorbei, während er an einem Joint zog. Entsprechend wurde auch er einer Kontrolle unterzogen. Zuvor habe er jedoch noch versucht, das Rauschmittel wegzuwerfen und davonzuradeln. Beides sei ihm nicht gelungen. Laut Polizei erwartet ihn eine Anzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

Eine Kontrolle – drei Vergehen

Gleich drei Vergehen eines Weideners flogen am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr in der Siechenstraße auf. Dort war der 32-Jährige laut Polizei mit seinem E-Roller unterwegs, an dem keine Zulassung angebracht war. Bei der Befragung des Mannes sei zudem herausgekommen, dass er im Bundesgebiet wegen eines Fahrverbots überhaupt kein Fahrzeug führen darf. Außerdem hatten die Beamten auch bei diesem Verkehrsteilnehmer den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein entsprechender Test verlief positiv, so dass auch er zur Blutentnahme mit auf die Wache genommen wurde. "Der 32-Jährige wird sich

demnächst für sein Sammelsurium an Verfehlungen verantworten dürfen", beendet die Polizei ihren Bericht kurz und knapp.

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