27.10.2019 - 11:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Nacht der Wissenschaft": OTH Amberg-Weiden ein Lichtermeer

Von nächtlicher Ruhe war nichts zu spüren. Die "Nacht der Wissenschaft" lockte am Freitag viele Besucher in die sonst verschlossenen Forschungslabore der OTH Amberg-Weiden.

von Siegfried BühnerProfil

"Gaudeamus igitur, juvenes dum sumus" hallte es laut über den nächtlichen Campus der OTH in Weiden. Mit dem traditionellen Studentenlied endete ein interaktives Videomapping unter dem Namen "Fuxi-Kraxi". Studenten der OTH Amberg-Weiden und der Fakultät für Design und Kunst der Universität Pilsen verwandelten mit diesem multimedialen und grenzüberschreitenden Lichterprojekt das neue Hörsaalgebäude zehn Minuten lang in ein lebendiges Bilder- und Farbenmeer. Ein visueller Höhepunkt zur "Nacht der Wissenschaft" an der OTH. Das Hochschulhauptgebäude strahlte dazu in leuchtendem Blau.

Mitmachen erwünscht

Hinter den farbigen Wänden strömten die Besucher von einem Labor zum nächsten und von einem Vortragsraum zum anderen. Es war ein geschäftiges Treiben, denn das Programm lud vor allem zum Mitmachen ein. Wo sonst nur Studenten, Wissenschaftler und Forscher sich betätigen dürfen, konnten Besucher bis Mitternacht selbst ausprobieren, was moderne Medizin- und Ingenieurtechniker sowie Betriebswirtschaftler alles so entwickelt haben. Die Professoren und Experten standen mit Rat und Tat zur Seite. Manchmal wurde es recht eng, so viele Interessierte wollten hinter die Kulissen blicken.

Die Projekte, die präsentiert wurden, bewegten sich nicht im wissenschaftlichen grauen Dunst, sondern sprachen das breite Publikum an. Eine Station der Laborrallye war zum Beispiel ausgeschildert mit "Du und Dein Avatar". Wer sich im Untersuchungsraum bewegte, konnte am Bildschirm sein inneres Gangbild erkennen und eventuelle Bewegungsanomalitäten studieren.

Auf Entdeckungstour

Fast endlos war die Liste modernster Hightech, Versuchsanordnungen und Projektvorstellungen, die präsentiert wurden. In Hörsaalgebäude, WTC, E-House und Caféteria, überall gab es für die Besucher etwas zu entdecken. Und wer die Theorie bevorzugte, konnte in einigen Vorträgen der Professoren sein Wissen erweitern. Für die musikalische Unterhaltung mit fetzigen Funk-Rhythmen sorgte das Trio Tanquoray.

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