Tanja Schwab hat ihre Nähleidenschaft bereits vor elf Jahren zum Beruf gemacht. In Rothenstadt, in der Weingasse 5a, hat sie nun ihr eigenes Geschäft eröffnet. Erfolgreich hat sie die Ausbildung als Modenäherin absolviert. In den Jahren der Weiterbildung hat sie ihren Beruf mit Leidenschaft und Sorgfältigkeit hoch gehalten. Schwab dankte ihrer Familie, dass sie nunmehr ihren Traum verwirklichen konnte. „Schon im Teenageralter habe ich mich mit dem Nähvirus infiziert. Lange habe ich darauf hingearbeitet, die Selbständigkeit zu beginnen“. Mit geholfen hat hier Vermieter Markus Krapf, der ihr im Rückgebäude diese Möglichkeit geboten hat.
„Änderungen aller Art“ hat Tanja Schwab ihren Wirkungsbereich überschrieben. Sie repariert und ändert Röcke, Mäntel, Jacken, Hosen, aber auch Braut- und Abendkleider, wie auch Gardinen. Ihre Nähwerkstatt stellte sie unter den Segen Gottes und bat Pfarrer Heribert Engelhard, die Einweihung vorzunehmen. „Nicht nur allein in unserer Hand liegen die Geschicke, auch an Gottes Segen und Hilfe ist viel gelegen. Hier in diesem Betrieb finden Menschen eine Stätte der Mitmenschlichkeit mit einem Dienst am Menschen“. Der Geistliche weihte die Räume und segnete das Kreuz, das den Arbeitsraum schmücken wird.
Stadträtin Gabi Laurich freute sich über ein weiteres Geschäft im Ortsteil. „Hier im Ort gibt es alles was die Bürger brauchen. Nun kommt mit dieser Nähwerkstatt ein weiterer Aspekt hinzu. Selbständigkeit braucht Mut“, sagte Laurich.













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