13.09.2021 - 18:37 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Nach Oberpfälzer Bemühungen: Mehr Geld für Covid-19-Medikamente

Hartnäckig haben die CSU-Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reiß sich für eine bessere Förderung der Entwicklung von Covid-19-Medikamenten eingesetzt. Offenbar mit Erfolg.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht hat sich für mehr Förderung stark gemacht.
von Clemens FüttererProfil

Nicht nachzugeben, bringt manches in Bewegung. Das Bundesforschungsministerium steigt nun mit bis zu 300 Millionen Euro in die Entwicklung von Medikamenten zur Therapie von Covid-19 ein. Dies geht aus dem neuesten Bericht des Ministeriums hervor. Das erste Förderpaket des Bunds zur „Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2“ war mit 46 Millionen Euro nicht nur dürftig ausgefallen, es galt auch praxisfremd. "Es bedurfte einiger sehr konfliktträchtiger Gespräche, um hier nach zu justieren", erklärte der forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, MdB Albert Rupprecht.

Staatssekretär Thomas Rachel aus dem Bundesforschungsministerium bestätigte dem Weidener MdB das erweiterte Maßnahmepaket für ein Medikament gegen Covid-19. Es sollen auch "in einer anderen Indikation zugelassene Arzneimittel in die Behandlung von Covid-19-Erkrankten eingeschlossen" werden. In unserer Zeitung hatten der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion, Tobias Reiß (Stimmkreis TIR) und der aus Sulzbach-Rosenberg stammende Biotechnologie-Professor Dr. Horst Domdey wiederholt auf die Dringlichkeit von Covid-19-Therapien hingewiesen. Reiß übte zuletzt deutliche Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Albert Rupprecht lobt ausdrücklich die enge Zusammenarbeit der "Nordoberpfälzer Allianz" mit Tobias Reiß.

Tobias Reiß übt Kritik am Bundesgesundheitsminister

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