Äpfel und Birnen wachsen ja bekanntlich eigenständig. Und das taten sie auch während der Pandemiezeit. Gleichwohl klagte die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Sabine Zenger, am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung in der vollbesetzten Gaststätte „Hubertus“ über das „jähe Ende“ der Planungen 2020. Nach zwei Jahren Zwangspause durfte sie jetzt endlich wieder einen Jahresbericht abgeben.
„Wir hatten in den vergangenen Jahren ein reges Vereinsleben bis zur Pandemie“, sagte sie. „Jetzt haben wir es wieder aufgenommen. Ab heuer sind wir endlich wieder im Fluss.“ Die Vorschau lässt viel Gutes ahnen: Ein griechischer Abend in der Höslbräuschänke am 28. Juli, ein Dämmerschoppen am 29. August. Am 17. September reisen die Obstler nach Freystadt bei Neumarkt zum Ziegenhof Dess. Gisela Klier spricht am 13. Oktober über „Wildkräuter vor unserer Haustür“. Abgerundet wird das Vereinsjahr am 28. November mit einer Adventsfeier.
In ihrem Rechenschaftsbericht erwähnte Zenger das „Stirk antrinken“, eine Filmvorführung über die heimische Insektenwelt, den Besuch einer Theateraufführung bei den „Lustigen Konradern“; Zoiglfahrt, Dämmerschoppen und Ganserlessen. 2020 und 2021 sei das Vereinsleben komplett ausgeblendet worden, bedauerte sie. „Ich bin froh, dass wir uns nun wieder öfter sehen können.“ Dies unterstrich auch der Bezirksvorsitzende Klaus Fischer, der die Wahlen leitete.
Vorsitzende blieb Sabine Zenger. Stellvertreter wurde Hans Baierl, Schriftführer Hans Gilch, Kassier Ingrid Zenger. Beisitzer Piroska Hösl und Elfriede Gilch, Kasenprüfer Josef Bäumler und Angela Hoffmann, Delegierte zum Heimatring Piroska Hösl.













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