„Da die ersten Studierenden bereits kurz vor ihrem Abschluss stehen, ist die Fortführung der Maßnahmen auch über das Studium hinaus die logische Konsequenz“, erläutert Susanne Prechtl, Projektkoordinatorin an der OTH Amberg-Weiden. Dafür wird die Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen relevanten Akteuren des Arbeitsmarkts intensiviert. Geplant sind verschiedene Kooperationsprojekte, da die Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienstes bis 2021 weiter genehmigt wurde.
Zu den bisherigen Projekten der Hochschule gehört der einsemestrige Studienvorbereitungskurs „Propädeutikum-Plus“. In diesem verbessern die Teilnehmenden ihre Deutschkenntnisse und besuchen Tutorien, zum Beispiel Präsentationstechniken oder Netiquette. Ab diesem Semester werden zusätzlich auch studienbegleitende Deutschkurse angeboten.
Eine Vielzahl weiterer Angebote rund um die Beratung und Betreuung während des Studiums verbirgt sich hinter dem Projektnamen „Welcome“. Dazu zählen Tutorien genauso wie Sport- und Freizeitangebote am Campus der Hochschule. Neu ist hier der verstärkte Einsatz von studentischen Hilfskräften. So kann unter anderem das bestehende Mentorenprogramm weiter ausgebaut werden. Geflüchtete erhalten hier – über das gesamte Studium hinweg – Unterstützung. „Die einzelnen Projekte und Maßnahmen gehen dabei Hand in Hand,“ sagt Susanne Prechtl und ergänzt, dass sich diese nicht ausschließlich an Geflüchtete, sondern an alle internationalen Studierende richten.
Wie das gesamte Hochschulleben werden auch die Integrationsprogramme aktuell von Corona eingeschränkt. Dennoch konnte am 20. April der Kurs „Propädeutikum-Plus“ in digitaler Form starten. Auch andere Maßnahmen und Betreuungsangebote werden digital weiterführt.
Für studierfähige Geflüchtete sind die Angebote kostenlos. Möglich ist dies durch die Programme „Integra“ und „Welcome“ des DAAD, der die Projekte der OTH Amberg-Weiden bis Ende nächsten Jahres mit rund 180.000 Euro und rund 25.000 Euro (Welcome) fördert. Die bundesweiten Projekte, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert werden, zielen darauf ab die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium zu unterstützen.













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