Mit dem Start der Jagdsaison am 1. Mai steigt in der Oberpfalz das Risiko für Wildunfälle erheblich. Besonders im Mai, wenn Revierkämpfe unter Rehböcken und Veränderungen in der Vegetation zunehmen, komme es vermehrt zu Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Wildtieren, teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz in einer Pressemitteilung mit. Im vergangenen Jahr machten Wildunfälle 31,1 Prozent aller Verkehrsunfälle in der Region aus. Die Polizei betont, dass der Tierschutz im Vordergrund stehe, da verletzte Tiere oft stundenlang litten, wenn sie nicht rechtzeitig gefunden würden.
Um Wildunfälle zu vermeiden, rät die Polizei, bei Dämmerung und in der Nähe von Wäldern und Feldern langsamer zu fahren. Autofahrer sollten auf Wildwechsel-Schilder achten, da diese bewusst aufgestellt sind. Oft folge einem Tier ein weiteres, weshalb besondere Vorsicht geboten sei. Bei einem Zusammenstoß sollte man nicht ausweichen, da die Gefahr durch Bäume oder Gegenverkehr größer sei. Nach einem Unfall sei es wichtig, die Polizei zu informieren, auch wenn das Tier weglaufe.
Wer nach einem Wildunfall nicht anhält oder diesen nicht sofort meldet, riskiere strafrechtliche Konsequenzen. Das Zurücklassen verletzter Tiere könne als Tierquälerei gelten, und die Nichtmeldung verstoße gegen das Bayerische Jagdgesetz. Deshalb sei es gesetzlich vorgeschrieben, sofort die Polizei oder den Jagdpächter zu informieren.
Richtiges Verhalten nach einem Wildunfall umfasse das Sichern der Unfallstelle, das Versorgen verletzter Personen und das Sichern des Fahrzeugs. Die Polizei solle über die 110 verständigt werden, auch wenn das Tier weggelaufen sei. Totes Wild solle, falls gefahrlos möglich, an den Fahrbahnrand gezogen werden. Es sei verboten, verletztes oder totes Wild ohne Rücksprache mitzunehmen.
Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













Was hat das mit der Jagdsaison zu tun? Die übrigens schon seit 16.04. begonnen hat. Gerade der erste Satz „ Mit Beginn der Jagdsaison steigt das Risiko für Wildunfälle in der Oberpfalz.“ ist total irreführend und erweckt den Anschein das die Jäger daran schuld sind!
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Hallo Stefan, vielen Dank für deinen Kommentar. Mit Beginn der Jagdsaison steigt das Risiko für Wildunfälle tatsächlich. Das ist faktisch korrekt, da vermehrte menschliche Aktivität im Revier Wildtiere aufscheucht und in Bewegung bringt; oft eben auch in Richtung Straßen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Jäger „schuld“ sind, sondern nur, dass ein Zusammenhang zwischen den Störungen im Lebensraum der Wildtiere und einem erhöhten Unfallrisiko besteht. Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Liebe Grüße aus der Redaktion / Nina
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Hallo Nina,
Wild wird nicht aufgescheucht. Als Jäger versucht man genau das zu verhindern! Die verstärkte Aktivität kommt von territorialen Kämpfen, markieren und verfegen in deren Territorien.
Zudem werden nach dem Winter wieder Energiereserven aufgefüllt, was zu intensiver Nahrungssuche führt und zu vermehrter Aktivität. Durch die frühere Jagdzeit versucht man genau an Straßen Rehwild gezielt zu entnehmen, um die Gefahr eines Wildunfalls zu minimieren.
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Was nützt es, wenn man in der Dämmerung langsamer (75 km/h auf B 15) durch den Wald fährt und dann von anderen Autofahrern (viele aus CZ, da kennt man das anscheinend nicht) überholt oder als fahrebdes Hindernis betrachtet wird?
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