19.08.2018 - 13:39 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Rassismus ins Abseits gestellt

Der FC Weiden-Ost setzt Zeichen gegen Rassismus. 300 Jugendliche aus 15 Nationen treiben Sport im Verein. Ein Engagement, das der DFB jetzt mit einer hohen Auszeichnung belohnt.

Vorsitzender Franz Bäumler (rechts) und Ehrenamtsbeauftragter Hans Forster (links daneben) mit der "U 13-D"- Mannschaft des FC Weiden-Ost.
von Autor hczProfil

DFB-Präsident Reinhard Grindel bedankt sich namens des Deutschen Fußball Bunds mit dem "Julius-Hirsch-Preis" beim FC Weiden-Ost. Die Auszeichnung würdigt „beispielhafte Maßnahmen“, durch die „ein öffentliches Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen“ gesetzt werde.

Julius Hirsch war ein Karlsruher Kaufmann und Fußball- Nationalspieler, der als Jude von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurde. Belohnt wurde durch diese Auszeichnung, für die sich Ehrenamtsbeauftragter Hans Forster für seinen Verein beworben hatte, unter anderem die vorbildliche Jugendarbeit des FC Weiden-Ost.

Nach den Worten von Franz Bäumler, seit 1974 Mitglied und seit fünf Jahren erster Vorsitzender des über 700 Mitglieder zählenden Vereins, treiben beim FC Weiden-Ost 300 Jugendliche und Kinder aus 15 Nationen Sport in verschiedenen Sparten. Bei Stadtrat Hans Forster, der nicht nur Ehrenamtsbeauftragter ist, sondern auch zweiter Vorsitzender des Fördervereins für den FC, bedankte sich Bäumler, dass dieser die „hohe Auszeichnung zuwege gebracht“ habe.

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