Aufbruchsstimmung war zu spüren, als sich die Pfarrgemeinderäte der Weidener Pfarreien Herz Jesu und St. Johannes voller Elan zu einem Klausurtag einfanden. Im Mittelpunkt standen der Blick auf die derzeitige Situation der beiden Gemeinden sowie Überlegungen zu den Schwerpunkten innerhalb der künftigen Arbeit des Pfarrgemeinderats.
Ausgehend von Fragen wie „Welche Bilder und Visionen haben wir von der Kirche vor Ort?“ oder „Was trägt für die Zukunft?“ beschäftigten sich die Tagungsteilnehmer mit unterschiedlichen Möglichkeiten, Wege und Räume der Begegnung mit Gott innerhalb der Pfarreiengemeinschaft zu stabilisieren und neu zu schaffen. In Gruppenarbeit entstanden dabei Collagen wie etwa das Bild von der Kirche als „Schiff im Meer der Zeit“, das trotz aller Stürme von innen und außen einen sicheren Hafen bietet. Oder das Bild von der Pfarrfamilie, die vom Brot der Eucharistie lebt und die sich als offene Hausgemeinschaft stets gesandt weiß zu allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Sorgen und Anliegen.
Demzufolge seien Offenheit und eine gut funktionierende Öffentlichkeitsarbeit enorm wichtig. Kirche müsse in der Welt von heute präsent sein. Dies jedenfalls war die einhellige Meinung der Räte. Schneckenhausmentalität oder Elitedenken lasse sich damit keinesfalls vereinbaren. Vielmehr seien Selbstreflexion und auch konstruktive Selbstkritik immer wieder notwendig.
Um ihre Ideen in die Tat umzusetzen, wollen die Pfarrgemeinderäte künftig ihre Funktion als „Sprachrohr des Glaubens“ ausbauen. Aufgabe für die kommenden Sitzungen des Pfarrgemeinderats seien also vor allem Überlegungen, wie verstärkte Präsenz gezeigt und Kontakte zu Gemeindemitgliedern, zu Gottesdienstbesuchern und zu unterschiedlichen Zielgruppen gepflegt werden können, um die Kirche vor Ort „im Gespräch“ zu halten.













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