- Was: Kabarett "A Ruah is – das volle Programm" mit Ludwig W. Müller
- Wann: Samstag, 14. Februar, um 19 Uhr
- Wo: "Kulturbahnhof Parapluie" in Weiden
Mietvertrag selbst verfassen, Kaufvertrag fürs Auto downloaden, Tachometer selbst zurückdrehen: Es gibt für alles ein Tutorial im Internet. Von einem aber rät Ludwig W. Müller dringend ab: "Vertritt dich niemals selbst vor Gericht – der Anwalt ist der beste Freund des Menschen!". Mit seinem Programm "A Ruah is – das volle Programm" ist der Kabarettist am Samstag, 14. Februar, um 19 Uhr im "Kulturbahnhof Parapluie" in Weiden zu Gast.
Angesichts der unsicheren Welt- und Wirtschaftslage nimmt der "Kabarettist und Wortverdreher" laut Mitteilung das Angebot an, zu seinen beruflichen Ursprüngen zurückzukehren. "Ein drittes Standbein als Rechtsverdreher kann nicht schaden, und die Teilzeitarbeit in der Rechtsanwaltskanzlei liefert schließlich jede Menge Stoff fürs Kabarett." Einziger Haken: der Arbeitsplatz ist künftig in der Tiroler Provinz. Und so wird der geborene Innsbrucker mit Volksschulabschluss in Fieberbrunn mit so manchem alten Bekannten konfrontiert, von sauf- und raufsüchtigen Bergsteigern bis zu deutschen Steuergeflüchteten.
Gottseidank beherrscht der sprach-witzige Entertainer neben diversen Fremdsprachen auch noch sein Tiroler Unterlandlerisch. So steht an diesem Abend, verkörpert durch Müllers multilinguale Persönlichkeit ein beachtliches Line-up auf der Bühne. "Da hilft am Ende nur ein Verweis auf unser verfassungsmäßig garantiertes Recht zu schweigen! Oder kurz gesagt: A Ruah is!"
Nach einer Zeit als Journalist und Witze-Autor fürs Radio ist Müller seit Ende der 90er Jahre als freier Kabarettist auf unzähligen renommierten Kabarett- und Kleinkunstbühnen – darunter die Lach- & Schießgesellschaft München und die Pfeffermühle – unterwegs. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Passauer Scharfrichterbeil, Silberner Stuttgarter Besen und Salzburger Stier. Müller war oft Gast bei Otti Fischers "Schlachthof" im BR sowie bei "Kabarett aus Franken". Zusätzlich fungierte er auch als Autor für die Grünwald-Show im BR-Fernsehen.
Der Eintritt ist frei, eine würdigende Hutspende wird erbeten.













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