Weiden in der Oberpfalz
11.07.2022 - 10:15 Uhr

Reggae-Feeling bei der Sommersünde in Weiden

Bei der kleinen Sommersünde war dieses Mal die uganisch-schwedische Sängerin Jaqee Nakiri Nalubale mit Band zu Gast und brachte mit ihrer Musik jede Menge positive Energie in den Waldsassener Kasten nach Weiden.

Das Lächeln einer Sommernacht: Jaqueline Nakiri Nalubale. Bild: Kunz
Das Lächeln einer Sommernacht: Jaqueline Nakiri Nalubale.

Ihr sanfter Begrüßungssong „Hello“ war kein Reggae. "Hier bin ich, bist du auch da?" Das war allenfalls Art Pop. Explodieren sollte sie erst ab dem zweiten Song. Und wie sie aufging. Die kleine Sommersünde hatte am Samstagabend nämlich Jaqee Nakiri Nalubale zur Sause in den Innenhof der Regionalbibliothek geladen. Eine ugandisch-schwedische Sängerin, die in Kampala zur Welt kam und heute in Berlin lebt. Das Lebensgefühl ihres Geburtslandes wurde zum Tragpfeiler ihrer Musik. „Die Menschen lachen viel, strahlen eine Menge positive Energie aus und glauben fest daran, dass alles gut wird.“

Auch Jaqee lachte viel und strahlte afrikanische Lebensfreude aus, die sofort auf ihr Publikum übersprang. Gemeinsam verbrachte man miteinander eine "Mighty good time" mit Titeln wie "Land of the free", "Take the train" oder "Kokoo girl". Ein Mix aus Soul, Reggae und Weltmusik. Im Rahmen des "Kultursommers im Waldsassener Kasten" setzte das "Sündikat" auf hoffnungsvolle Sounds, die irgendwie ganz oben auf der Easy-Listening-Welle schwammen, trotzdem tief eintauchten, anspruchsvoll waren und die auf alle Fälle jede Menge Spaß machten.

 
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