Webseiten, Hashtags, Plakate, Broschüren, Aufkleber und vor allem Einsatz der Basis: Das alles soll Jens Meyer und seiner SPD am 15. März den Chefsessel im Rathaus bescheren. Mit der Verabschiedung des Wahlprogramms läuten die Genossen am Donnerstagabend im Gustav-von-Schlör-Saal die heiße Phase des Wahlkampfs ein.
Zum Kampf gehört die Abteilung Attacke. Dazu macht Fraktionssprecher Roland Richter Uli Hoeneß und Ludwig Stiegler in Personalunion. Zunächst knöpft er sich einen vor, der gar kein direkter Konkurrent Meyers ist: "Wenn du den Christian Deglmann im Stadtrat reden hörst, meinst du, der kann alles besser. Dann frag ich mich aber, warum der nicht kandidiert." Johlender Beifall bildet die Rampe für weitere Breitseiten: "Die Bürgerliste bezeichnet sich als Ansammlung von Alphatierchen. Aber was sind das für Alphatiere, die sich nicht trauen, gegen Jens Meyer anzutreten und lieber einen CSU-Mann vorschlagen? Gut, dass wir für diese Spezies ein neues Tierheim bauen."
CSU-Konkurrent Benjamin Zeitler ist für Richter ein Einzelkämpfer, "dem es nur um sich selbst geht". Weil dieser Zeitler zeitgleich zwei Kilometer Luftlinie entfernt von Ministerpräsident Markus Söder über den Schellenkönig gelobt wird, schießt Richter noch einen Giftpfeil Richtung Neue-Welt-Kino: "Es ist die größte Auszeichnung für uns, wenn die CSU Söder, Füracker und Weber in Weiden braucht, um gegen uns kleine, feine Truppe anzutreten."















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