19.02.2020 - 13:19 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Spielplatz statt Handreinigerhäuschen: Pläne für Max-Reger-Park

Die Weidener Kinder müssen sich gedulden. Die Gestaltung ihres Spielplatzes in der Kurt-Schumacher-Allee wird sich wohl noch hinziehen. Am Geld liegt's aber nicht.

Noch in diesem Jahr sollen die Planungen für die Anlage "Max-Reger-Park" abgeschlossen sein.
von Helmut KunzProfil

Das Handreinigerhäuschen im Max-Reger-Park gleich neben dem Spielplatz ist nach langem Hin und Her Geschichte. Im September erfolgte der Abbruch. Und was nun? „Wir haben hier eine attraktive Parkanlage und der sollten wir mit der Ausgestaltung gerecht werden“, erklärte Bau- und Planungsdezernent Oliver Seidel am Dienstag bei einer Ortsbegehung der SPD. Ordentlich wolle er es machen. „Zurzeit sind wir in einem Planungsverfahren für Vergabeleistung. Wir suchen nach einem Freiraumplaner, zu dessen Portfolio auch Spielplätze gehören.“

Zur Vorgeschichte ums Handreinigerhäuschen

Oberpfalz

Aktuell laufe eine Angebotseinholung. Abgabefrist sei Freitag, 21. Februar. Zur Besichtigung des Spielplatzes im Auslauf des Max-Reger-Parks unter dem Motto „Vision 2026“ hatte Bürgermeister Jens Meyer eingeladen. Die SPD-Fraktion informierte sich im Beisein des Leiters der Tiefbauabteilung Hubert Grillmeier und des Chefs der Stadtgärtnerei Stefan Dürgner über die Spielplatzerweiterung nach dem Abriss des Handreinigerhäuschens.

"Schandfleck" weg, nun ran an Schachbrettanlage

Zur Vorgeschichte des "Schandflecks"

Weiden in der Oberpfalz

„Den Abriss haben wir vor langer Zeit beschlossen“, sagte Meyer. „Das war ein Schandfleck in dieser Anlage und weitgehend ohne Funktion.“ Zwar ein Zufluchtsort für die Handreiniger. „Aber die haben etwas Besseres verdient.“ Jetzt gehe es um die sinnvolle Ausgestaltung und Neunutzung des insgesamt 2800 Quadratmeter großen Areals. „Wir haben den Zirkel nicht ganz klein gezogen, sondern eine Umrissplanung erstellt, die auch die verstaubte Schachbrettanlage beinhalte.

Von Wasserspielplatz bis Pavillon

Er könne sich hier alles vorstellen, betonte Meyer. „Möglicherweise eine Erweiterung des Spielplatzes, möglicherweise einen Pavillon mit Parkbänken und Aufenthaltsqualität. Vielleicht auch in den Boden eingelassene Trampoline, einen Wasserspielplatz oder eine andere kreative Idee." Wie Seidel erklärte, bestehe der Wunsch nach einem Themenspielplatz. „Wir haben schon mal geschaut, was die Hersteller so bieten.“ Aber eine Herstellerplanung allein sei unbefriedigend. Man wolle doch auch der schönen Parkanlage gerecht werden.

Erst mal nur Gras-Samen

Deshalb setze die Stadt auf einen Freiraumplaner, der attraktive Vorschläge vorlegen werde, wie man einen Themenspielplatz gestalten könnte. „Sobald das spruchreif ist, geben wir den Vorschlag in den Bauausschuss.“ Seidel wünscht sich eine Konsensentscheidung. „Ich hoffe, dass wir dieses Jahr wenigstens die Planungsleistungen durchbringen. Wann wir dann zur Umsetzung kommen, werden wir sehen.“ Geld stehe im Tiefbauamt bereit.

"Das soll ja auch Jahrzehnte Bestand haben", gab Meyer zu verstehen und schlug vor, nichts übers Knie zu brechen. "Der Parkt wird wirklich gut angenommen." Seine Bitte an Bauhof und Gärtnerei: "Beseitigt bitte die Baustoffreste bis zu Beginn des Frühjahrs zumindest provisorisch." Die Bürger wünschten sich Aufenthaltsqualität. Seidel: „Wir werden das Gelände sichern und damit es gefälliger ist, auch Gras-Samen drüber werfen.“

Noch in diesem Jahr sollen die Planungen für die Anlage "Max-Reger-Park" abgeschlossen sein.
Noch in diesem Jahr sollen die Planungen für die Anlage "Max-Reger-Park" abgeschlossen sein.
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Noch in diesem Jahr sollen die Planungen für die Anlage "Max-Reger-Park" abgeschlossen sein.
Jens Meyer möchte, dass die nicht längst nicht mehr benutzten Schachfiguren ins Konzept mit eingearbeitet werden.
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