Weiden in der Oberpfalz
07.03.2023 - 11:28 Uhr

Stipendien für acht ukrainische Studierende an der OTH Amberg-Weiden

Wegen dem Krieg flüchteten auch viele Studenten aus der Ukraine. An der OTH Amberg-Weiden können sie ihr Studium fortsetzen. Dafür gibt es nun auch Unterstützung in Form von Stipendien.

Für einige ukrainische Studierenden an der OTH Amberg-Weiden gibt es in Form von Stipendien eine ganz besondere Unterstützung, wie aus einer Pressemitteilung der OTH hervorgeht. Die Stipendienvergabe erfolgte nun in einer Feier am Campus. Was das Stipendium für sie bedeute, betonten dabei Ivan Aleksandrov und Olkesandr. Es sei eben nicht nur nur finanziell eine Unterstützung und Hilfe, sondern darüber hinaus auch ein Zeichen, dass sie nicht allein sind, hieß es in der Mitteilung. Die beiden gehörten zu ukrainischen Studierenden an der OTH Amberg-Weiden, die mit dem "UAre@OTH AW-Stipendium" (kurz für "Ukrainians – You are welcome at OTH Amberg-Weiden") gefördert werden. Insgesamt wurden acht Studierende für dieses Stipendium ausgewählt, das neben 931 Euro monatlich einen studienbegleitenden Deutschkurs sowie weitere Unterstützungsangebote umfasst.

Finanziert werden die Stipendien aus Mitteln des Förderprogramms "Zukunft Ukraine" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die OTH Amberg-Weiden ist eine von sechs bayerischen Hochschulen, deren Förderantrag bewilligt wurde. Die Antragstellung erfolgte durch das Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO), das sich auch um die Betreuung der Stipendiaten kümmert. Für Professor Ulrich Müller, Vizepräsident für Studium, Qualität und Internationalisierung, war es eine Freude, die Stipendien zu übergeben. Die OTH Amberg-Weiden unterhält intensive Kontakte zu 13 Universitäten in der Ukraine. Auch in der aktuellen Situation würde die Hochschule das Ziel, die Kooperationsbeziehungen aufrecht zu erhalten und auszubauen, verfolgen.

Weitere Unterstützungsangebote der Hochschule werden unter anderem durch die DAAD-Programme "Ostpartnerschaften" und "Ukraine Digital" gefördert. Ein Beispiel ist das Programm "DILLUGIS" (Digital Labs & Lectures for Ukrainian, German & International Students), das ukrainischen Studierenden und Professsoren die digitale Teilnahme an hybriden Veranstaltungen ermöglicht. Mit Dr. Kateryna Antoniuk und Dr. Dmitriy Antoniuk sind hierbei zwei geflüchtete ukrainische Dozierende der Nationalen Universität Saporischschja an der Umsetzung beteiligt und dafür als Gastwissenschaftler angestellt.

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