"Those were the Days my Friend" von Mary Hopkin war Ende der 60er Jahre ein echter Gassenhauer. Und genau mit diesem Song bringt Pete Hoven die letzte "Live Stage" in diesem Jahr im voll besetzten "Parapluie" zum Beben.
Der Österreicher hat sich vom Virus der großen Hit-Giganten jener Tage anstecken lassen. Von herrlich aufgewärmten Klassikern wie "Cotton Fields Back Home" aus der Songschmiede von "Creedance Clearwater Revival" bis hin zu seiner eigenen Scheibe "Matchless", die ebenfalls vom Blues und Country inspiriert ist.
Der Auftritt ist originell und grundsolide zugleich. Anders kann man das Zusammenspiel von Gitarre und Mundharmonika oder Gitarre und Didgeridoo nicht beschreiben.
Hovens wohl größter Auftritt bisher: Mit seiner damaligen Band, den "Short People", als Vorgruppe von Bon Jovi im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Dass so einer ohne Eintritt in einer Weidener Kneipe spielt, ist Bernd Mende zu verdanken, der im "Parapluie" aus einer anfänglichen Idee heraus eine beachtete Live-Bühne installiert hat, die sich in Musikerkreisen längst einen Namen gemacht hat. Kleinkunst-Künstler aus ganz Deutschland reißen sich darum, hier ohne Gage spielen zu dürfen.
Natürlich präsentiert der facettenreiche Singer/Songwriter auch eigene Songs. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf der stromlosen Zunft, wo er sich mit Akustik-Gitarre, Mundharmonika, Bass-Stomp, Blasrohr und mit seiner unverwechselbaren Stimme seine Brötchen verdient.














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