Trauer ist so persönlich wie das Leben selbst. Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er eine Lücke bei Angehörigen, Freunden, Kollegen. Jeder trauert auf seine Weise, doch eines verbindet alle: das Bedürfnis, den Verstorbenen zu ehren und die Erinnerung an ihn wachzuhalten. In unserem Kulturraum ist es seit jeher üblich, diesen Verlust durch Todes- und Gedenkanzeigen in den Tageszeitungen sichtbar zu machen. Doch die Art, wie wir Abschied nehmen und gedenken, verändert sich mit der Zeit.
Mit dem neuen Gedenkportal trauer.onetz.de schaffen die Oberpfalz-Medien nun auch digitale Möglichkeiten, diesem tiefen menschlichen Bedürfnis Ausdruck zu geben. „Wir wollen den Hinterbliebenen einen Ort bieten, an dem sie gemeinsam trauern, sich erinnern und Trost finden können – unabhängig von Zeit und Raum“, erklärt Stephan Bodensteiner, der das Portal als Projektleiter begleitet.
Das Portal bietet vielfältige Funktionen, die das klassische Gedenken in die digitale Welt übertragen: Individuelle Gedenkseiten lassen sich mit Fotos, Lebensgeschichten und persönlichen Worten gestalten, virtuelle Kerzen können als Zeichen des Mitgefühls entzündet werden. Ein digitales Kondolenzbuch ermöglicht es Angehörigen und Freunden, online ihr Beileid auszudrücken und tröstende Worte zu hinterlassen.
Video für WhatsApp & Co.
Auf der Gedenkseite wird auch ein Video eingebunden, das anhand der in der Trauernanzeige enthaltenen Informationen automatisch erzeugt wird. Von der Gedenkseite aus kann das Video angesehen und vor allem direkt mit allen Angehörigen und Trauernden zum Beispiel in sozialen Medien geteilt werden: Nicht alle Trauernden erhalten die Tageszeitung, in der die Traueranzeige abgedruckt wird. Mit dem Video – beispielsweise im Whats-App-Status, der Messenger-Gruppe oder der Instagram-Story – können auch diese Menschen vom Ableben des Verstorbenen erfahren.
Die Videoanzeige kann vom Inserenten selbstverständlich individuell angepasst werden, um etwa das Lieblingsportrait des Verstorbenen hochzuladen, eine von acht Videovorlagen zu wählen oder etwa ein Gedicht zu integrieren, das zur Situation und zum Verstorbenen passt.
Besonders nachhaltig ist die Möglichkeit, einen Gedenkbaum zu pflanzen – ein stilles, natürliches Symbol, das über Jahre hinweg Trost spendet und gleichzeitig die Umwelt schützt. „Unser Ziel ist es, die Menschen in ihrer Trauer zu begleiten und ihnen moderne Wege zu bieten, ihre Verbundenheit auszudrücken“, so Bodensteiner. „Denn ein Mensch geht – doch die Erinnerung an ihn bleibt.“
Das Gedenkportal ist auch eine Informationsbörse. Wer fern der Heimat lebt, kann Traueranzeigen mit der Ortssuche finden und so eine bestimmte Gemeinde oder Stadt im Blick behalten. Wer beispielsweise Rat sucht zu Vorsorgethemen, einen Bestatter benötigt oder sich frägt, wie man eine Patientenverfügung formuliert oder wie man angemessen kondoliert, wird ebenfalls fündig.
Das Gedenkportal trauer.onetz.de ist bereits seit einigen Wochen online und erfreut sich großen Zuspruchs. Es steht allen offen, die einen geliebten Menschen verloren haben und nach einem würdevollen, zeitgemäßen Weg des Abschieds suchen.
„Gedenkportal und Video-Traueranzeige gibt es als Kombipaket in Verbindung mit der klassischen, gedruckten Todes- oder Gedenkanzeige“, erklärt Bodensteiner. „Wir kommen mit diesen digitalen Möglichkeiten einem Bedürfnis nach, das heute viele Menschen haben.“
Persönliche Betreuung bleibt
Wer eine Todes- oder Gedenkanzeige in der Tageszeitung schalten will, bespricht dies entweder direkt mit dem Bestattungsunternehmen oder wendet sich direkt an Oberpfalz-Medien. „In beiden Fällen wird er der Situation on angemessen beraten und auch über die digitalen Möglichkeiten aufgeklärt.“
So erreichen Sie uns:
Sie haben Fragen zum Gedenkportal, zu Traueranzeigen, Gedenkseiten oder benötigen Unterstützung bei der Aufgabe einer Anzeige? Das Team von Oberpfalz-Medien hilft Ihnen gerne weiter:
- Telefon: 0961 851115
- trauer[at]oberpfalzmedien[dot]de
Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr für Sie erreichbar.














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