Hinter der Bühne war die Spannung zum Greifen. Noch viel stärker als später im Rampenlicht. 350 Kinder und Jugendliche aus dem Tanzstudio hatten sich seit Januar auf diesen großen Tag vorbereitet. Natürlich sollte alles rund laufen. Am nervösesten war die Tanzpädagogin selbst. Schließlich saßen am Freitag- und Samstagabend jeweils 850 Besucher im Publikum. Und alle wollten sehen, was in der Talentschmiede produziert wird.
Theresa Weidhas führte in der Max-Reger-Halle launig und kurzweilig durchs bunte Programm. Dabei wurde deutlich, dass die Tanzausbildung im Studio an der Dr.-Seeling-Straße maßgeschneidert ist. Gruppen-, Individualförderung und Einzelcoaching verlangt den Tänzerinnen und Tänzern jede Menge Disziplin ab, macht ihnen aber sichtlich auch einen Riesenspaß.
Natürlich wirkten sich die Altersunterschiede auch auf das künstlerische Potenzial aus. Frühförderung traf auf professionellen Tanz. Aber alle Teilnehmer brannten für die Tanzbühne: die Hip-Hopper, die Jazz- und Balletttänzer. Sogar zu Max Reger gab es ein Tüll-Ensemble. Vor allem bewiesen der 15-jährige Ballerino Korbinian Friedl und die 17-jährige Ballerina Anna Wittmann im Duett, dass Ausdauer, Kraft und unermüdlicher Einsatz am Ende mit viel Applaus belohnt werden.
Das „Dance for You“-Programm versprach einen „Koffer voller Überraschungen.“ Und diesen Koffer öffneten Balletteusen. Von Beitrag zu Beitrag wurden die Plätze getauscht: Klein und Groß, Sohle und Spitze, Modern und Ballett. Das Augustinus-Gymnasium steuerte die Technik bei. Ingrid Andes hatte die Hip-Hop-Gruppen trainiert, Elaine Mayerhofer das Oberstufen-Ballett.



























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